Kretas Endemiten, Orchideen und kulturelles Erbe

Kreta | 10 Tage Naturreise

Diese, in den letzten Jahren bereits mehrfach erfolgreich durchgeführte botanische Reise durch die ursprüngliche Kulturlandschaft Kretas bietet ein besonderes Naturerlebnis mit zahlreichen Orchideen und Endemiten der kretischen Flora, einer speziellen Felsvegetation und farbenprächtigen Frühblühern auf den Hochebenen. Wanderungen im Jouchtas-Gebirge, durch wilde Schluchten und an den Küsten führen u.a. zum Palmenstrand von Vai, einer von zwei Reliktstandorten der Kretischen Dattelpalme (Phoenix theophrasti), und in das „Tal der Toten“, in dem die Kretische Osterluzei (Aristolochia cretica) gedeiht. Unser Reiseleiter Dipl. Biologe Elmar Mai besitzt neben umfassenden botanischen Kenntnissen viel Erfahrung in Geologie und als Fossilien-Experte. Eine spannende Erkundungsreise durch die kretische Flora und Fauna erwartet uns!

Reiseprogramm

Kretas Endemiten, Orchideen und kulturelles Erbe

Kreta | 10 Tage Naturreise

Diese, in den letzten Jahren bereits mehrfach erfolgreich durchgeführte botanische Reise durch die ursprüngliche Kulturlandschaft Kretas bietet ein besonderes Naturerlebnis mit zahlreichen Orchideen und Endemiten der kretischen Flora, einer speziellen Felsvegetation und farbenprächtigen Frühblühern auf den Hochebenen. Wanderungen im Jouchtas-Gebirge, durch wilde Schluchten und an den Küsten führen u.a. zum Palmenstrand von Vai, einer von zwei Reliktstandorten der Kretischen Dattelpalme (Phoenix theophrasti), und in das „Tal der Toten“, in dem die Kretische Osterluzei (Aristolochia cretica) gedeiht. Unser Reiseleiter Dipl. Biologe Elmar Mai besitzt neben umfassenden botanischen Kenntnissen viel Erfahrung in Geologie und als Fossilien-Experte. Eine spannende Erkundungsreise durch die kretische Flora und Fauna erwartet uns!

1. Tag (Fr., 15.03.2019):

Flug Frankfurt – Heraklion

Flug von Frankfurt über Athen nach Heraklion. Am Flughafen werden wir bereits herzlich begrüßt und von unserem heimischen Busfahrer in unsere erste Unterkunft in Heraklion begleitet. Check-in im Hotel und Zimmerbezug. Falls die Ankunft erst abends erfolgt, werden wir ein erstes Briefing zu den konkreten Abläufen der nächsten Tage auf das Frühstück am Folgetag legen.

Eine Übernachtung in Heraklion.

2. Tag (Sa., 16.03.2019):

Archäologisches Museum in Heraklion – Knossos – Malia

Der heutige Tag steht zunächst ganz im Zeichen der eindrucksvollen, reichen Geschichte Kretas. Vormittags besuchen wir das Archäologische Museum. Die hervorragend modernisierte Ausstellung ist erst seit 2014 wieder voll zugänglich und präsentiert nach dem Nationalmuseum in Athen die größte Sammlung von Funden aus der Antike Kretas! Sie reichen von der Römerzeit vor etwa 400 Jahren nach Christus zurück bis in die Epoche der Minoer vor 4.000 Jahren und noch weiter bis in die Steinzeit vor rund 7.000 Jahren.
Am Nachmittag erreichen wir das antike Knossos, eine der bedeutendsten archäologischen Ausgrabungsstätten aus minoischer Zeit. Die teilweise gut erhaltenen Wandmalereien offenbaren einen heiteren, friedlichen, aber auch vitalen Lebensstil, der eng mit dem Meer und seinen Schätzen verbunden war.
Dann geht die Fahrt weiter nach Malia. Nach Check-in und Zimmerbezug im Hotel zieht es uns bereits zum Hang hinter dem Hotel, um erste Orchideen zu entdecken. Regenbogen-Ragwurz (Ophrys iricolor), Heras Ragwurz (Ophrys grammica), Wespenragwurz (Ophrys tenthredinifera), Kleine Gelbe Ragwurz (Ophrys sicula), Kleinblütige Braune Ragwurz (Ophrys cinereophila), Bergonis Zungenstendel (Serapias bergonii) und das Vierpunkt-Knabenkraut (Orchis quadripunctata) wurden in der Vergangenheit hier gefunden. Dazu gesellen sich als „Begleiter“ Affodill (Asphodelus ramosus), das griechische Alpenveilchen (Cyclamen graecum), Asiatischer Hahnenfuß (Ranunculus asiaticus) und die Mittags-Schwertlilie (Gynandiris sisyrinchum). (F, A)

Drei Übernachtungen in Malia.

3. Tag (So., 17.03.2019):

Älteste Platane bei Krasi, Orchideensuche auf der Lassithi-Hochebene

Unseren dritten Tag auf Kreta widmen wir ganz der Orchideensuche südlich von Malia. Auf der Fahrt zur Hochebene von Lassithi im Dikti-Gebirge halten wir im kleinen Dorf Krasi. Hier steht neben einem reizvollen venezianischen Brunnen der älteste Baum der Insel, eine imposante Platane (Platanus occidentalis) mit einem Stammumfang von 16 Metern! An einem nahegelegen Abhang warten schon erste botanische Leckerbissen, etwa das Wolfsschwertel (Hermodactylus tuberosus) und das Sitia-Knabenkraut (Orchis sitiaca).
Weiter geht es aufwärts mit schönem Ausblick auf die Küste. Am Pass von Ambélos (1.050 m) zum Plateau halten wir an, um die alten Windräder zu bestaunen, mit denen früher Wasser auf die Hochebene gepumpt wurde. Auf der Ringstraße über die Hochebene in Richtung Agios Nikolaos unternehmen wir einige Stopps. An den Südhängen gedeihen die ersten blühenden Seidigen Seidelbaststräucher (Daphne sericea) und Polster mit Kretischer Schwertlilie (Iris unguicularis ssp. cretensis). Auf den Wiesen der Ebene treffen wir üppige Teppiche leuchtend roter und blauer Kronenanemonen an. Mittagspicknick.
Während der Rückfahrt Richtung Malia weitere interessante Orchideenvorkommen, darunter Italienisches Knabenkraut (Orchis italica), Milchweißes Knabenkraut (Orchis lactea), Vierpunkt-Knabenkraut (Orchis quadripunctata), Schmetterlings-Knabenkraut (Orchis papilionacea), Riesenknabenkraut (Barlia robertiana), Heldreichs Ragwurz (Ophrys heldreichii), Kleine Gelbe Ragwurz (Ophrys sicula), Omega-Ragwurz (Ophrys omegaifera), Heras Ragwurz (Ophrys grammica herae), Ariadne-Ragwurz (Ophrys ariadnae), Wespen-Ragwurz (Ophrys tenthredinifera), Hügel-Knabenkraut (Anacamptis collina), Bergonis Zungenstendel (Serapias bergonii). (F, A)

4. Tag (Mo., 18.03.2019):

Erkundungen im Peza-Tal, Wanderung am Götterberg Jouchtas

Mit dem Reisebus geht es am Morgen durch das fruchtbare Peza-Tal im Herzen des Hochlands, das seit über 5.000 Jahren als Heimat des besten Olivenöls des Landes gilt. Hier organisieren sich lokale Oliven- und Weinbauern in Kooperativen mit konsequentem Bioanbau. Weiter geht es in das bedeutende Winzerdorf Archanes am Fuße des knapp über 800 Meter hohen Jouchtas-Gebirgszugs. Die Form des markanten Bergrückens erinnert an einen gigantischen liegenden Mann. So wird der Jouchtas von Einheimischen auch liebevoll „schlafender Zeus“ genannt. Der sagenumwobene Berg aus Kalkgestein ist bekannt für zahlreiche Orchideen und Endemiten, die an den Hängen gedeihen. Von Archanes aus botanisieren wir auf einer Wanderung. Schon am Beginn des geschotterten Weges wächst eine Vielzahl verschiedener Orchideen, die das Botaniker-Herz erfreuen, darunter z.B. wunderschöne, leuchtendrote Pulks mit Schmetterlingsorchideen (Orchis papilionacea) und von den vielen Ophrysarten die neu hinzukommen, die Kleine Kretische Ragwurz (Ophrys cretensis), die Sitia-Ragwurz (Ophrys sitiaca), die Creberrima-Ragwurz (Ophrys creberrima) und die Busen-Ragwurz (Ophrys doerfleri, früher Ophrys mammosa). Auf der Tour wurden ebenfalls bereits dokumentiert: Anatolisches Knabenkraut (Orchis anatolica) und Gortys-Ragwurz (Ophrys gortynia). Im Aufwind an den Westabhängen tummeln sich oftmals Gänsegeier und eine Blaumerle (Monticola solitarius) konnte auf den Felsen sitzend beobachtet werden. (F, A)

5. Tag (Di., 19.03.2019):

Malia – Kap bei Spinalonga – Kalo Chorio – Palmenstrand von Vai – Sitia

Nach einem zeitigen Frühstück verabschieden wir uns von unseren sympathischen Gastgebern. Zuerst kurzer Besuch der nahe gelegenen Ausgrabungen des antiken Malia. Hier liegen die Überreste der größten minoischen Palastanlage Kretas mit Königsgräbern aus dem 19. und 18. Jh. v. Chr.! Dann geht es los mit einem kurzen Fotostopp bei Elounda, der einen wunderschönen Panoramablick bietet, bis an das Agios Joannis Kap bei Spinalonga. Hier hoffen wir (wie im vergangenen Jahr) auf üppige Orchideenfunde zu stoßen. Während der Weiterfahrt immer der Küste entlang unternehmen wir einen Stopp zum Botanisieren an einem Standort, der sich früher als sehr ergiebig erwiesen hat. Bei Kalo Chorio erwarten uns große Mengen von Drohnen-Ragwurz (Ophrys bombyliflora) und vor allem eine Besonderheit: die Messina-Schachbrettblume (Fritillaria messanensis). Nach dem Check-in im Hotel in Sitia und einer kurzen Mittagspause geht es am Nachmittag zum östlichsten Punkt Kretas mit Besuch des legendären Palmenstrands von Vai. Dort gedeiht die endemische Kretische Dattelpalme (Phoenix theophrasti), die sonst nur noch in einigen, sehr kleinen nördlichen Vorkommen auf Kreta und am äußersten Westzipfel der Türkei nachgewiesen ist. Die Felsplateaus am Strand bieten eine interessante Zwergflora u.a. mit Einblütigem Klee (Trifolium uniflorum), Stiefmütterchen (Viola scorpiuroides) und Salbeiblättriger Zistrose (Cistus salvifolius). Außerdem schöne Gesteinsformationen mit feiner Schichtung und Calcit-Störungen quer zur Ablagerungsrichtung, was auf uralte Erdbeben mit Verwerfungen schließen lässt. Am Abend Rückkehr nach Sitia. (F, A)

Zwei Übernachtungen in Sitia.

6. Tag (Mi., 20.03.2019):

Wanderung in der Kato Zakros-Schlucht & Kloster Toplou

Heute steht zunächst der Besuch der antiken Stätte von Zakros auf dem Programm. Der älteste Bronzeschmelzofen der Welt ist hier zu finden. Die anschließende Wanderung durch die faszinierende Kato Zakros-Schlucht, dem „Tal der Toten“, lässt uns in den zerklüfteten hohen Felswänden zahlreiche Höhlen entdecken, die in minoischer Zeit der Bestattung der Toten dienten. In den vergangenen Jahren wurden wir bereits am Schluchteingang von Kleinblütigem Zungenstendel (Sperapias parviflora), Bergonis Zungenstendel (Serapias bergonii), Drohnen-Ragwurz (Ophrys bombyliflora), Vierpunkt-Knabenkraut (Orchis quadripunctata) und Ariadnes Ragwurz (Ophrys ariadnae, heute cretica ssp. karpathensis) begrüßt. Die tief eingeschnittene Schlucht weist eine beeindruckende Pflanzenwelt mit zahlreichen endemischen Arten auf. Eine große Anzahl Kretischer Alpenveilchen (Cyclamen creticum) sowie die Kretische Osterluzei (Aristolochia cretica) sind zu erwarten – und überraschenderweise auch der Kretische Osterluzeifalter (Zerynthia cretica). Die Schlucht ist sehr vielgestaltig, mal schroff, mal weich, mal eng, mal weit. Entsprechend schnell ändert sich die Flora. Je nach Wetterlage und aktuellem Zeitplan besuchen wir auf dem Hin- oder Rückweg das Kloster Toplou, ein wehrhaftes Mönchskloster in der Nähe von Metóchi auf der Hochfläche des Kap Síderos, auch „Akrotiriani“ genannt. Der Name des Klosters geht auf die venezianische Kanone zurück, die von den Türken im Jahr 1645 erbeutet wurde – das türkische „Toplu“ bedeutet so viel wie „ein Gebäude, das über eine Kanone verfügt“ oder „Ordentlich“. Die Einsamkeit hat dafür gesorgt, dass das Kloster als kleine Festung angelegt wurde, um vor Übergriffen von Piraten und Türken einigermaßen geschützt zu sein. Auch wenn nur noch wenige Mönche hier leben, ist das Kloster bedeutend und besitzt große Ländereien. (F, A)

7. Tag (Do., 21.03.2019):

Sitia – Mitros – Zaros

Heute verlassen wir Sitia und fahren durch unterschiedlichste Biotope zunächst an die Südküste Kretas nach Mitros und dann weiter bis nach Zaros in der Mesara-Ebene. Unterwegs halten wir an vielversprechenden Standorten. Bereits kurz nach Sykia befindet sich ein recht schöner Orchideenstandort in extensiven Olivenkulturen. Neben Hügelknabenkraut (Orchis collina) und Wespen-Ragwurz (Ophrys tenthredinifera) ist hier vor allem Heldreichs Ragwurz (Ophrys heldreichii) in einer großen Variationsbreite anzutreffen. An den warmen Südhängen blüht schon überall die wohl schönste Art Kretas, die uns zu Fotostopps animiert: der Kretische Ebenholzstrauch (Ebenus creticus). Nach einer Mittagsrast in Mitros direkt am Meer erwartet uns bei Mesi ein wahres Orchideenparadies! Ganze Pulks blühender Orchideen, hauptsächlich Schmetterlings-Knabenkraut (Orchis papilionacea) und Drohnen-Ragwurz (Ophrys bomyliflora), aber auch Ariadne-Ragwurz (Ophrys cretica ssp. ariadnae) und Gelbe Ragwurz (Ophrys lutea) waren in den vergangenen Jahren nicht selten. Hinzu gesellten sich noch Kretische Stendelwurz (Serapias bergonii), Vierpunkt-Knabenkraut (Orchis quadripunctata) und Italienisches Knabenkraut (Orchis italica). Bevor wir Zaros erreichen – und falls unsere Zeit es erlaubt, suchen wir an einer bestimmten Stelle das fossile Palmenblatt, das Elmar Mai hier vor drei Jahren entdeckte. 500 Meter über dem Meeresspiegel finden sich interessante Süßwasser-Sedimente vermutlich miozänen Alters, also geschätzt rund 15 Millionen Jahre alt! (F, A)

Zwei Übernachtungen in Zaros.

8. Tag (Fr., 22.03.2019):

Antikes Festos, Matala, Wanderung in der Rouvas-Schlucht

Unser erstes Tagesziel ist heute die bedeutende archäologische Ausgrabungsstätte von Festos. Nach Knossos war Festos die zweitwichtigste Siedlung der Minoer und befindet sich in einem weit authentischeren Zustand. Die fruchtbare Mesara-Ebene am Fuß der Ruinen war wohl schon vor rund 6.000 Jahren besiedelt und bildete als Kornkammer der Region die Existenzgrundlage der Hochkultur der Minoer in der Bronzezeit. Anschließend besuchen wir einen klimatisch begünstigten Orchideenstandort nahe der historischen Anlage. Hier trafen wir in den vergangenen Jahren auf zwei neue Arten: Pyramiden-Hundswurz (Anacamptis pyramidalis) und Affen-Knabenkraut (Orchis simia).
Auf der Weiterfahrt nach Matala legen wir am Strand einen Kurzstopp an der ehemaligen Hippie-Hochburg in den durchlöcherten Felsen ein. Ähnlich wie in der Schlucht von Kato Zakros dienten die Höhlen einst als Grabkammern und Kultstätten. Nach einer kurzen Mittagsrast startet oberhalb des Idi-Hotels dann unsere Wanderung in oder durch die Rouvas-Schlucht (je nach äußeren Bedingungen). Die Schlucht liegt auf ca. 1.000 Metern Höhe in bizarrer Berglandschaft. Wir erwarten reichlich Vierpunkt-Knabenkraut (Orchis quadripunctata), Gelbstern und den Kretischen Aronstab (Arum creticum)! Außerdem Wenigblütiges Knabenkraut (Orchis pauciflora), Omega-Ragwurz (Ophrys omegaifera) und Ohnhorn (Aceras anthropophorum). (F, A)

9. Tag (Sa., 23.03.2019):

Antikes Gortys, Gerakari, Rückfahrt nach Heraklion

Am Vormittag kurze Besichtigung der Ausgrabungen des antiken Gortys. Die blühende Handelsmetropole wurde von den Römern zur Provinzhauptstadt Kretas ernannt. 2.500 Jahre alte, in Steinquader gemeißelte Gesetzestafeln an den Wänden des Odeions demonstrierten öffentlich das Zivil- und Strafrecht der Polis. Sie sind somit die wahrscheinlich ältesten erhaltenen Gesetzestexte des Abendlandes. In den weitläufigen Ruinen stoßen wir auf eine interessante Flechtenvegetation.
Anschließend schlagen wir den Weg Richtung Westen ein, der äußerst interessant und bekannt für viele gute Orchideenstandorte ist. Wir hoffen, unsere Artenliste mit Lockerblütigem und Dreizähnigem Knabenkraut (Orchis laxiflora und tridentata) nochmals erweitern zu können. Nach einer Stärkung am Mittag geht es weiter zum historischen Bergdorf Gerakari, das 680 Meter über dem Meer in einer der schönsten Gegenden Zentralkretas liegt. Es ist bekannt für seine wunderschönen Kirschbäume und die St. John’s Kirche, eine der ältesten byzantinischen Kirchen auf Kreta aus dem 11. Jh. Und: Gerakari ist einer der berühmtesten Plätze für Orchideen auf Kreta – ein Orchideenhimmel auf Erden mit viel Zeit zum Fotografieren! Das Milchweiße Knabenkraut (Orchis lactea) erfreut das Botaniker-Herz, Wenigblütiges Knabenkraut (Orchis pauciflora) sowie Borys Knabenkraut (Orchis boryi) und auch andere interessante Pflanzen wie Seidlbast (Daphne sericea), Anemonen und imposante Pulks von Iris verwöhnen uns nochmals zum Abschluss der Reise. Am frühen Abend Ankunft in Heraklion. (F, A)

Übernachtung in Heraklion.

10. Tag (So., 24.03.2019):

Rückflug Heraklion – Frankfurt

Transfer zum Flughafen Heraklion und Rückflug über Athen nach Frankfurt. Hier verabschieden wir uns von unserem Reiseleiter. (F)

Vorbehalt

Änderungen im Programmverlauf (beispielsweise wetterbedingt) behalten wir uns vor.

Unterkünfte

Kretas Endemiten, Orchideen und kulturelles Erbe

Kreta | 10 Tage Naturreise

Diese, in den letzten Jahren bereits mehrfach erfolgreich durchgeführte botanische Reise durch die ursprüngliche Kulturlandschaft Kretas bietet ein besonderes Naturerlebnis mit zahlreichen Orchideen und Endemiten der kretischen Flora, einer speziellen Felsvegetation und farbenprächtigen Frühblühern auf den Hochebenen. Wanderungen im Jouchtas-Gebirge, durch wilde Schluchten und an den Küsten führen u.a. zum Palmenstrand von Vai, einer von zwei Reliktstandorten der Kretischen Dattelpalme (Phoenix theophrasti), und in das „Tal der Toten“, in dem die Kretische Osterluzei (Aristolochia cretica) gedeiht. Unser Reiseleiter Dipl. Biologe Elmar Mai besitzt neben umfassenden botanischen Kenntnissen viel Erfahrung in Geologie und als Fossilien-Experte. Eine spannende Erkundungsreise durch die kretische Flora und Fauna erwartet uns!

Reiseleitung

Kretas Endemiten, Orchideen und kulturelles Erbe

Kreta | 10 Tage Naturreise

Diese, in den letzten Jahren bereits mehrfach erfolgreich durchgeführte botanische Reise durch die ursprüngliche Kulturlandschaft Kretas bietet ein besonderes Naturerlebnis mit zahlreichen Orchideen und Endemiten der kretischen Flora, einer speziellen Felsvegetation und farbenprächtigen Frühblühern auf den Hochebenen. Wanderungen im Jouchtas-Gebirge, durch wilde Schluchten und an den Küsten führen u.a. zum Palmenstrand von Vai, einer von zwei Reliktstandorten der Kretischen Dattelpalme (Phoenix theophrasti), und in das „Tal der Toten“, in dem die Kretische Osterluzei (Aristolochia cretica) gedeiht. Unser Reiseleiter Dipl. Biologe Elmar Mai besitzt neben umfassenden botanischen Kenntnissen viel Erfahrung in Geologie und als Fossilien-Experte. Eine spannende Erkundungsreise durch die kretische Flora und Fauna erwartet uns!

Herr Diplom-Biologe Elmar Mai

Schon während seiner Kindheit entwickelte Diplom-Biologe Elmar Mai eine frühe Begeisterung für den Naturschutzgedanken, der ihn bereits 1984 zum Fernsehen brachte. Einem breiteren Fernsehpublikum ist Elmar Mai durch seine regelmäßigen Live-Auftritte im ZDF-Magazin „Volle Kanne - Service täglich“ bekannt, wo er seit 1999 fachliche Tipps für ein erfolgreiches Gärtnern gibt. Unter dem Motto „Natur verstehen und neu erleben!“ vermittelt er auf zahlreichen Events in ganz Deutschland (IGS, BUGA, DBG) mitunter komplexe wissenschaftliche Fakten allgemeinverständlich. Seine privat-wissenschaftliche Leidenschaft gilt der Erforschung der ökologischen Systeme der Dominikanischen Republik, die er in einem umfangreichen Naturreiseführer veröffentlichte (NTV-Verlag, 2011). Seit vielen Jahren ist Elmar Mai Reiseleiter für pflanzenkundliche Exkursionen im In- und Ausland.

IC-Leistungen

Kretas Endemiten, Orchideen und kulturelles Erbe

Kreta | 10 Tage Naturreise

Diese, in den letzten Jahren bereits mehrfach erfolgreich durchgeführte botanische Reise durch die ursprüngliche Kulturlandschaft Kretas bietet ein besonderes Naturerlebnis mit zahlreichen Orchideen und Endemiten der kretischen Flora, einer speziellen Felsvegetation und farbenprächtigen Frühblühern auf den Hochebenen. Wanderungen im Jouchtas-Gebirge, durch wilde Schluchten und an den Küsten führen u.a. zum Palmenstrand von Vai, einer von zwei Reliktstandorten der Kretischen Dattelpalme (Phoenix theophrasti), und in das „Tal der Toten“, in dem die Kretische Osterluzei (Aristolochia cretica) gedeiht. Unser Reiseleiter Dipl. Biologe Elmar Mai besitzt neben umfassenden botanischen Kenntnissen viel Erfahrung in Geologie und als Fossilien-Experte. Eine spannende Erkundungsreise durch die kretische Flora und Fauna erwartet uns!

IC-Inklusivleistungen
  • Flüge von Frankfurt über Athen nach Heraklion und zurück mit Lufthansa und Aegean Airlines in der Economy-Class, 23 kg Freigepäck
  • Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren sowie aktuelle Kerosinzuschläge
  • 9 Übernachtungen in guten Mittelklassehotels in Doppelzimmern mit Bad oder Dusche/WC
  • Täglich reichhaltiges Frühstücksbuffet
  • 8 x Abendessen in den Hotels
  • Sämtliche im Programm ausgewiesenen Transfer- und Transportkosten im klimatisierten Reisebus
  • Qualifizierte deutsche botanische Reiseleitung
  • Besuch des Archäologischen Museums in Heraklion
  • Örtliche deutschsprachige Führung in Knossos
  • Besuch der antiken Ausgrabungsstätten von Malia, Kato Zakros, Festos und Gortys
  • Eintrittsgebühren für die oben genannten Besichtigungsprogramme
  • 1 x Pflanzenliste pro Teilnehmer

Nicht eingeschlossene Leistungen:

  • Trinkgelder für Fahrer und Reiseleitung
  • Sämtliche nicht erwähnten Mahlzeiten und Getränke
  • Ausgaben persönlicher Art
  • Reiseversicherungen

IC-Reisehinweise

Kretas Endemiten, Orchideen und kulturelles Erbe

Kreta | 10 Tage Naturreise

Diese, in den letzten Jahren bereits mehrfach erfolgreich durchgeführte botanische Reise durch die ursprüngliche Kulturlandschaft Kretas bietet ein besonderes Naturerlebnis mit zahlreichen Orchideen und Endemiten der kretischen Flora, einer speziellen Felsvegetation und farbenprächtigen Frühblühern auf den Hochebenen. Wanderungen im Jouchtas-Gebirge, durch wilde Schluchten und an den Küsten führen u.a. zum Palmenstrand von Vai, einer von zwei Reliktstandorten der Kretischen Dattelpalme (Phoenix theophrasti), und in das „Tal der Toten“, in dem die Kretische Osterluzei (Aristolochia cretica) gedeiht. Unser Reiseleiter Dipl. Biologe Elmar Mai besitzt neben umfassenden botanischen Kenntnissen viel Erfahrung in Geologie und als Fossilien-Experte. Eine spannende Erkundungsreise durch die kretische Flora und Fauna erwartet uns!

Reisehinweise
  • Bei den Wanderungen in der Schlucht von Kato Zakros, am Berg Jouchtas und in der Schlucht von Rouvas ist eine gute Trittsicherheit erforderlich. Während der Wanderungen verbleibt viel Zeit zum Botanisieren und Fotografieren.
  • Programmänderungen aufgrund kurzfristig geänderter Öffnungszeiten der Sehenswürdigkeiten sind nicht auszuschließen.
  • In der Nacht ist es sehr kalt. Bitte an warme Kleider denken.
  • Knöchelhohe feste Wanderschuhe und wetterangepasste Kleidung erforderlich.
Anreisemöglichkeiten zum Flughafen
  • Bahnanreise
    Für Ihre Anreise zum deutschen Abflughafen bieten wir Ihnen ein kostengünstiges Zug-zum-Flug-Ticket der Deutschen Bahn zum INTERCONTACT-Spezialpreis von € 79,- p.P.

    Das Zug-zum-Flug-Ticket ist gültig für Hin- und Rückfahrt in der 2. Klasse ab allen DB-Bahnhöfen (ohne Sitzplatzreservierung). Der Spezialpreis gilt bei Buchung bis 3 Wochen vor Reisebeginn. Die Kosten für ein später gebuchtes Zug-zum-Flug-Ticket betragen € 99,- p.P.
  • Flug-Zubringer
    Gerne vermitteln wir Ihnen individuelle Zubringer-Flüge ab allen größeren Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz bereits ab € 95,- p.P.
Reiseversicherung

Wir bieten Ihnen eine komfortable und preisgünstige Reiseversicherung – von der einfachen Reiserücktrittsversicherung bis zum Vollschutzpaket.

Unsere Versicherungsexpertin Frau Kohlhaas berät Sie gerne.
Tel.: 02642 2009-0
E-Mail: gkohlhaas@ic-gruppenreisen.de

Eingeschränkte Mobilität

Diese Reise ist im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet. Im Zweifel kontaktieren Sie uns wegen Ihrer individuellen Bedürfnisse vor der Buchung.

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