Zeitreise durch 180 Millionen Jahre Erdgeschichte

Fränkische Schweiz & Schwäbische Alb | 7 Tage Naturreise

Ein jüngst entdecktes, urzeitliches Babykrokodil in Solnhofen, die größte Tropfsteinhöhle Deutschlands bei Pottenstein, UNESCO-Weltnaturerbe Grube Messel, geologisch-naturkundliche Wanderungen u.a. im Rieskrater sowie exklusive Museumsführungen und die Möglichkeit, selbst auf Fossilien-Suche zu gehen, erwarten Sie auf dieser Reise mit Biologe und Fossilien-Experte Elmar Mai. Und: Von der Fränkischen Schweiz bis auf die Schwäbische Alb kommt auch die regionaltypische Kulinarik nicht zu kurz!

Reiseprogramm

Zeitreise durch 180 Millionen Jahre Erdgeschichte

Fränkische Schweiz & Schwäbische Alb | 7 Tage Naturreise

Ein jüngst entdecktes, urzeitliches Babykrokodil in Solnhofen, die größte Tropfsteinhöhle Deutschlands bei Pottenstein, UNESCO-Weltnaturerbe Grube Messel, geologisch-naturkundliche Wanderungen u.a. im Rieskrater sowie exklusive Museumsführungen und die Möglichkeit, selbst auf Fossilien-Suche zu gehen, erwarten Sie auf dieser Reise mit Biologe und Fossilien-Experte Elmar Mai. Und: Von der Fränkischen Schweiz bis auf die Schwäbische Alb kommt auch die regionaltypische Kulinarik nicht zu kurz!

1. Tag (Mo., 21.09.2020): Individuelle Anreise nach Frankfurt

Das „System Erde“

Unsere Zeitreise durch den Süden Deutschlands startet gleich mit einer Institution in Sachen Naturforschung! Die Senckenberg Gesellschaft wurde zu Beginn des 19. Jh. von wissenschaftlich interessierten Frankfurter Bürgern gegründet und wenige Jahre später entstand bereits ein erster Museumsbau. Heute zählt es zu den bedeutendsten Naturkundemuseen Europas und ist seinem Motto eines „forschenden Museums“ treu geblieben. Seit ca. 10 Jahren steht das „System Erde“ im Forschungsmittelpunkt. „Geobiodiversität“ ist hier das Stichwort und ein perfekter Einstieg in unsere Reise, wollen wir uns doch in den nächsten Tagen nicht nur in den Tiefen der Erdgeschichte bewegen, sondern uns die faszinierende Wechselwirkung zwischen Biodiversität und Geologie vor Augen führen. Mit immerhin 35 Millionen Sammlungsstücken ausgestattet, wird sich unsere Exklusivführung durch das Museum auf die Themenschwerpunkte „Grube Messel“ und „Evolution der Vögel“ konzentrieren. Beginn: 16:00 Uhr.
Eine Übernachtung in Frankfurt nahe Senckenberg Museum.

2. Tag (Di., 22.09.2020): Frankfurt – Grube Messel – Schloss Mespelbrunn – Dammbach – Wiesenbronn

Vom UNESCO-Weltnaturerbe zum ersten Biowinzer Deutschlands

Gleich nach dem Frühstück werden wir von unserem Busfahrer an der Hotelrezeption in Empfang genommen und es geht schon dem nächsten Highlight entgegen.
Mülldeponie oder doch lieber UNESCO-Welterbe? Stand dies 1990 doch tatsächlich zur Debatte! Nach lauten Hilferufen auch der Senckenberg Gesellschaft, die bereits seit Jahrzehnten weltbedeutende Fossilienfunde in den Ölschiefer-Ablagerungen der Grube Messel entdeckte, kaufte die Hessische Landesregierung die Grube und rettete sie vor ihrer Verfüllung durch Müll. Heute genießt die Grube Messel, die 1995 zum UNESCO-Weltnaturerbe ernannt wurde, den Ruf als eine der reichsten Säugetierfundstellen des älteren Tertiärs weltweit. Legendär der Fund eines hundegroßen Urahn des Pferdes, aber auch Funde anderer Säugetiere, Reptilien oder Fledermäuse mit komplett erhaltenen Flughäuten. Perfekt erhaltene Insekten und Pflanzenfossilien runden den Blick in die Vergangenheit vor circa 48 Millionen Jahren ab. Ein Mitarbeiter der Grube Messel führt uns an den aktuellen Grabungsstätten vorbei bis auf die unterste Grubensohle und wir erfahren Spannendes über evolutionäre Vorgänge des Tier- und Pflanzenreichs im damals tropischen Regenwald von Messel.
Dann geht es weiter in Richtung Spessart zum Schloss Mespelbrunn. Das äußerst romantisch gelegene, über 600 Jahre alte Wasserschloss befindet sich noch heute in Privatbesitz. Nach einem Mittagssnack im Café Pferdestall Führung durch den botanisch interessanten Schlosspark, Hof und Rittersaal. Vielleicht haben Sie es bereits erkannt? Schloss Mespelbrunn diente dem „Wirtshaus im Spessart“ als Filmkulisse. Und um das Bild perfekt zu machen, fahren wir gleich weiter über Dammbach und genießen den berühmten „Spessartblick“. Als eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands mit einem milden Weinbauklima liegt der Spessart vor uns, eingebettet in eine weichhügelige Mittelgebirgslandschaft mit ihrem charakteristischen Bundsandstein.
Am späten Nachmittag erreichen wir das Weingut Roth mitten im Herzen des fränkischen Weinbaugebietes am Main. Am Fuß des Schwanberges gedeiht hier auf dem Kalkgestein der Trias der regionaltypische Frankenwein. Wir genießen eine Abendvesper mit ausführlicher Weinprobe und lassen uns vom Chef persönlich in sein Fachwissen und seine Erfahrungen als erster Biowinzer Deutschlands einführen. (F, A)
Eine Übernachtung auf dem Weingut Roth in Wiesenbronn nahe Würzburg.

3. Tag (Mi., 23.09.2020): Wiesenbronn – Pottenstein – Oberes Püttlachtal (– Staffelstein) – Bamberg

Faszination Tropfsteinhöhle und die „Geobiodiversität“ der Fränkischen Schweiz

Heute müssen wir uns bereits früh von unseren Gastgebern verabschieden, denn es steht eine längere Fahrt bis in das mittelalterliche Städtchen Pottenstein an, das in eine wunderschöne Karstlandschaft eingebettet liegt. Hier werden wir bereits kurz nach 10 Uhr zu einer Privatführung durch die größte Schau-Tropfsteinhöhle Deutschlands erwartet. Die „Teufelshöhle“ entstand – wie etwa 1.000 weitere Höhlen der Fränkischen Schweiz – vor ca. 2,5 Millionen Jahren, sehr lange nach dem Rückzug des flachen Jura-Meeres, das die gesamte süddeutsche Region einst bedeckte. Faszinierende Stalaktiten-Stalagmiten-Gebilde sowie riesige Sinterfahnen wie der gigantische „Barbarossa-Bart“ sind zu bewundern.
Anschließend unternehmen wir eine naturkundliche Wanderung durch das angrenzende, äußerst idyllische „autofreie“ Obere Püttlachtal. Das Tal bietet wunderbare Beispiele, wie sich Geologie direkt auf die Fauna und vor allem auf die Flora auswirkt. Kalkgestein zum einen, dessen Verwitterung zum anderen, beeinflussen unmittelbar nicht nur das Landschaftsbild, sondern auch dessen Besiedler. Der besondere Artenreichtum des Püttlachtals ist direkt von der Vielfalt geologischer Formationen abhängig.
Dann erreichen wir Bamberg und checken in unser, mitten in der Altstadt gelegenes, familiengeführtes Hotel ein. Der Nachmittag steht für eigene Erkundungen frei zur Verfügung. Als einzigartiges städtebauliches Gesamtkunstwerk mit sehr gut erhaltenen architektonischen Zeugnissen aus Hochmittelalter und Barock wurde die Bamberger Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Fast tausend Jahre lang lag hier ein bedeutendes Zentrum kaiserlicher und erzbischöflicher Macht. Für Kulturinteressierte ist ein Besuch des Doms mit dem berühmten Bamberger Reiter ein MUSS. Wer sich nochmals auf geologische Spuren der Region begeben möchte, kann optional an einem Ausflug zum nahegelegenen Staffelberg teilnehmen – ein nicht nur naturkundliches, sondern auch optisches Highlight mit Wahrzeichen-Status.
Und was wäre ein Aufenthalt in der Fränkischen Schweiz ohne Kostprobe der berühmten Biere! Die Region hat es mit der größten Brauereidichte der Welt bis ins Guinessbuch der Rekorde geschafft. Am Abend erfahren wir während einer Bauereiführung Interessantes über die Geschichte des Bierbrauens und genießen im Anschluss ein regionaltypisches Abendessen mit Bamberger Spezialitäten. (F, A)
Eine Übernachtung in der Bamberger Altstadt.

4. Tag (Do., 24.09.2020): Bamberg – Altmühltal – Denkendorf – Solnhofen

Dinosaurier-Welten in 3-D und das Mekka für Fossilienfreunde

Während unserer Fahrt von Bamberg in das Altmühltal entfernen wir uns Kilometer für Kilometer aus dem Hier und Jetzt. Im jüngst eröffneten Dinosaurier Museum Altmühltal in Denkendorf erwarten uns einzigartige Funde wie das Originalskelett des größten bisher gefundenen Flugsauriers. Ebenso spektakulär ist der Waldrundgang, der an das Museum angrenzt. Gegliedert in die Zeiträume „Erdaltertum“, „Trias“, „Jura“, „Kreide“, „Erdneuzeit“, die von 70 lebensgroßen Nachbildungen der einstigen Bewohner der Region bevölkert werden, bietet der Rundgang eine faszinierende Reise durch die verschiedenen Erdzeitalter und lässt 400 Millionen Jahre Evolution in 3-D vor uns auferstehen.
Weiter geht es ins nahegelegene Solnhofen – dem Mekka aller Fossilienfreunde! Das Altmühltal mit seinen Weißjura-Ablagerungen hat gleich mehrere Weltsensationen zu bieten. Zweifellos ist der Fund des Archaeopteryx, des bis vor kurzem ältesten Vogels der Welt, die bekanntere. Die Solnhofener Plattenkalke haben daneben noch eine Vielzahl von Flugsauriern, Krokodilen, Fischen, Krebsen und sogar Libellen zu bieten. Was aber weniger im Bewusstsein ist: Ab 1800 lieferte Solnhofen mehr als 130 Jahre lang die berühmten lithographischen Schiefer für ein neuartiges Flachdruckverfahren in alle Welt, das erstmals die Produktion von farbigen Drucken in Massenauflagen ermöglichte.  
Nach einer exklusiven Führung durch das Bürgermeister Müller-Museum können wir im angrenzenden Hobby-Steinbruch unter fachmännischer Anleitung selbst auf Fossilien-Suche gehen. Mit den dazugehörigen Spezialwerkzeugen – versteht sich.
Am Nachmittag steht dann eine leichte Wanderung durch das Naturschutzgebiet Juratrockenhang auf dem Programm. Über die „Teufelskanzel“ mit phantastischem Ausblick in das Altmühltal geht es bis zum prämierten Bayerischen Geotop „Zwölf Apostel“. Die Felsengruppe aus dolomitischem Schwammkalk ist steinerner Zeuge eines Riffgürtels im tropischen Jurameer. Die Magertrockenrasen auf dem Plattenkalk zwischen den Felsen und das Trockenrasen-Mosaik im oberen Bereich der Felstürme bieten Nährboden für seltene und geschützte Pflanzenarten, die teils auf der Roten Liste stehen.
Mit neuen Eindrücken und vielleicht dem ersten eigenen Fossilienfund im Gepäck checken wir am Abend im Hotel bei Solnhofen ein. (F)
Eine Übernachtung in der Region Solnhofen.

5. Tag (Fr., 25.09.2020): Solnhofen – Nördlinger Ries – Steinheim am Albuch – Gerstetten – Holzmaden

Von kosmischen Kollisionen und Urzeitmeeren

„Wo sich Himmel und Erde einst vehement trafen“, beschreiten wir heute gemeinsam mit unserer Geopark-Führerin ein nächstes spannendes Kapitel der Erdgeschichte. Vor rund 14,5 Millionen Jahren schlug im Übergangsbereich der heutigen schwäbischen und fränkischen Alb bei Nördlingen ein rund 1 km großer Asteroid auf die Erdoberfläche ein und hinterließ einen Krater von über 25 km Durchmesser. Der Rieskrater gehört heute zu einem der besten erhaltenen und erforschten Einschlagkrater der Welt und zum Netzwerk der UNESCO Global Geoparks. Als „Fenster in die Erdgeschichte“ bieten gleich mehrere Geotope des Geoparks Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Landschaft im Ries. Wie bereits tags zuvor erleben wir den Einfluss geologischer Formen auf die Bildung von Böden und Lebensräumen. Und ganz nebenbei erfahren wir auch, weshalb das Astronautentraining der Apollo-14- und der Apollo-17-Missionen in einem der Steinbrüche des Nördlinger Ries stattfand.
Nach einer kurzen Mittagspause wechseln wir vom großen Krater in einen sehr viel kleineren, aber dadurch nicht minder interessanten Krater bei Steinheim am Albuch, der zeitgleich durch ein Teilstück des Riesmeteoriten entstand. Während einer kurzen Wanderung auf dem landschaftlich besonders reizvollen geologischen Lehrpfad erreichen wir die Pharionsche Kalksandgrube – eine weltberühmte miozäne Fossillagerstätte, die vor allem durch das massenhafte Vorkommen einer kleinen fossilen Süßwasserschnecke der Art "Planorbis multiformis" einen großen Bekanntheitsgrad erlangte.
Zum Abschluss des Tages öffnet uns dann noch das Riffmuseum Gerstetten seine Türen und wir dürfen Eintauchen in die Unterwasserwelt des Jurameers. Die Gerstetter Korallenfauna mit bisher über 150 nachgewiesenen Korallenarten und unzähligen weiteren Riffbewohnern gehört zu den reichhaltigsten seiner Zeit!
Wieder aufgetaucht ist es noch ein kurzes Stück zu unserer nächsten Unterkunft bei Holzmaden. (F)
Zwei Übernachtungen in der Region Holzmaden.

6. Tag (Sa., 26.09.2020): Holzmaden – Mössingen – Holzmaden

Die hohe Kunst der Präparation und Erdgeschichte in Zeitraffer

Vormittags steht der Besuch einer weiteren TOP-Institution unter Fossilien-Experten an. Das Urweltmuseum Hauff in Holzmaden gehört zu den weltbedeutenden Stätten geologischer Forschung. Die im Familienbesitz betriebenen Steinbrüche zur Gewinnung von Posidonienschiefer - mit ca. 180 Millionen Jahren das älteste Gestein unserer Tour - lieferten schon Mitte des 19. Jh. sensationelle Funde wie Krokodile, Seelilienkolonien oder einzigartige Ichtyosaurier, die lebendgebärend waren. Der begnadete Präparator Bernhard Hauff legte um 1880 ein Weibchen mit gerade geborenen und noch an der Nabelschnur hängenden Jungtieren frei, nur eines der beeindruckenden Highlights des Museums! In einem noch heute betriebenen, nahe gelegenen Steinbruch gibt es die Möglichkeit, nochmals selbst auf Fossilienjagd zu gehen.
Am Nachmittag geht es in Richtung Süden mitten ins Herz der Schwäbischen Alb. Wir besichtigen ein weiteres Nationales Geotop, den Mössinger Bergrutsch. Anfang der 1990er Jahre ereignete sich hier der größte Bergrutsch des Landes innerhalb der letzten 100 Jahre, der über acht Millionen Tonnen Erde und Geröll in Bewegung setzte und eine Urlandschaft hinterließ. Die Natur zeigte sich hier in Zeitraffer und förderte zu Tage, was unter Normalbedingungen in extrem langen Erosionsprozessen vonstattengeht. Gleichzeitig bietet das unter Naturschutz gestellte Gebiet ein spannendes Modellbeispiel, wie sich Flora und Fauna auf einer zunächst vegetationslosen Steinwüste Lebensraum zurückerobern. Unser fachkundiger Führer vor Ort dokumentiert das Rutschereignis seit über 30 Jahren auch fotografisch und weiß viel Interessantes zu berichten.
Am letzten gemeinsamen Abend lassen wir die spannenden Stationen unserer Zeitreise durch den Süden Deutschlands nochmals Revue passieren. Und da wir uns in Schwaben befinden, wird sicherlich ein hochprozentiger hausgemachter klarer Tropfen das Kapitel beschließen. (F)

7. Tag (So., 27.09.2020): Holzmaden – Stuttgart – Frankfurt

Das Bernsteinarchiv gibt Aufschluss

Heute treten wir den Rückweg nach Frankfurt an – nicht ohne dem Naturkundemuseum in Stuttgart noch einen Besuch abzustatten. Hier bewundern wir die größte Sammlung von Dominikanischem Bernstein mit seiner immensen Vielfalt an faszinierenden Einschlüssen von Insekten und erfahren ferner interessante Hintergründe zur Geologie und dem Fossilien-Reichtum Baden Württembergs. Was das eine mit dem anderen zu tun hat? Lassen Sie sich überraschen!
In Frankfurt angekommen, verabschieden wir uns von unserem Reiseleiter und treten die individuelle Heimfahrt an. (F)


Vorbehalt

Änderungen im Programmverlauf (beispielsweise wetter- oder Corona-bedingt) behalten wir uns vor.

Unterkünfte

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Reiseleitung

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Herr Elmar Mai

Schon während seiner Kindheit entwickelte Diplom-Biologe Elmar Mai eine frühe Begeisterung für den Naturschutzgedanken, der ihn bereits 1984 zum Fernsehen brachte. Einem breiteren Fernsehpublikum ist Elmar Mai durch seine regelmäßigen Live-Auftritte im ZDF-Magazin „Volle Kanne - Service täglich“ bekannt, wo er seit 1999 fachliche Tipps für ein erfolgreiches Gärtnern gibt. Unter dem Motto „Natur verstehen und neu erleben!“ vermittelt er auf zahlreichen Events in ganz Deutschland (IGS, BUGA, DBG) mitunter komplexe wissenschaftliche Fakten allgemeinverständlich. Seine privat-wissenschaftliche Leidenschaft gilt der Erforschung der ökologischen Systeme der Dominikanischen Republik, die er in einem umfangreichen Naturreiseführer veröffentlichte (NTV-Verlag, 2011). Seit vielen Jahren ist Elmar Mai Reiseleiter für naturkundliche Exkursionen im In- und Ausland.

IC-Leistungen

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Ein jüngst entdecktes, urzeitliches Babykrokodil in Solnhofen, die größte Tropfsteinhöhle Deutschlands bei Pottenstein, UNESCO-Weltnaturerbe Grube Messel, geologisch-naturkundliche Wanderungen u.a. im Rieskrater sowie exklusive Museumsführungen und die Möglichkeit, selbst auf Fossilien-Suche zu gehen, erwarten Sie auf dieser Reise mit Biologe und Fossilien-Experte Elmar Mai. Und: Von der Fränkischen Schweiz bis auf die Schwäbische Alb kommt auch die regionaltypische Kulinarik nicht zu kurz!

IC-Leistungen
  • Fahrt im modernen Fernreisebus ab/bis Frankfurt
  • 6 Übernachtungen in 3- bis 4-Sterne-Hotels im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WC
  • 6 x reichhaltiges Frühstück
  • 1 x Abendvesper mit Weinprobe im Weingut Roth bei Wiesenbronn
  • 1 x regionaltypisches Abendessen im Restaurant in Bamberg
  • Äußerst fachkundige, naturkundliche Reiseleitung ab/bis Frankfurt
  • Eintritt und Führung Senckenberg Museum in Frankfurt
  • Eintritt und Führung Grube Messel (UNESCO-Weltnaturerbe)
  • Eintritt und Führung Schloss Mespelbrunn
  • Eintritt und Führung Teufelshöhle in Pottenstein
  • Naturkundlich-geologische Wanderung im Oberen Püttlachtal
  • Brauereiführung in Bamberg
  • Eintritt und Führung Dinosaurier Museum Altmühltal
  • Eintritt und Führung Bürgermeister Müller-Museum in Solnhofen
  • Besuch des Hobby-Steinbruchs in Solnhofen
  • Naturkundlich-geologische Wanderung im Altmühltal zu den „Zwölf Aposteln“
  • Naturkundlich-geologische Führung im Rieskrater (UNESCO Global Geopark)
  • Wanderung zur Pharionschen Kalksandgrube bei Steinheim am Albuch
  • Eintritt und Führung Riffmuseum Gerstetten
  • Eintritt und Führung Urweltmuseum Hauff in Holzmaden
  • Besuch des Schiefersteinbruchs Kromer bei Holzmaden
  • Führung am Bergrutsch Mössingen auf der Schwäbischen Alb
  • Eintritt und Führung Naturkundemuseum Stuttgart

Nicht eingeschlossene Leistungen

  • Individuelle An- und Abreise bis/ab Köln Hauptbahnhof
  • Sämtliche nicht erwähnten Mahlzeiten und Getränke
  • Ausgaben persönlicher Art
  • Reiserücktrittskosten-Versicherung

IC-Reisehinweise

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Ein jüngst entdecktes, urzeitliches Babykrokodil in Solnhofen, die größte Tropfsteinhöhle Deutschlands bei Pottenstein, UNESCO-Weltnaturerbe Grube Messel, geologisch-naturkundliche Wanderungen u.a. im Rieskrater sowie exklusive Museumsführungen und die Möglichkeit, selbst auf Fossilien-Suche zu gehen, erwarten Sie auf dieser Reise mit Biologe und Fossilien-Experte Elmar Mai. Und: Von der Fränkischen Schweiz bis auf die Schwäbische Alb kommt auch die regionaltypische Kulinarik nicht zu kurz!

Reisehinweise
  • Gerne sind wir Ihnen bei der Organisation Ihrer An- und Abreise mit der Deutschen Bahn nach/ab Frankfurt Hauptbahnhof behilflich.
  • Diese Reise ist im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
Reiseversicherung

Wir bieten Ihnen eine einfache und komfortable Reiseversicherung – von der einfachen Reiserücktrittsversicherung bis zum Vollschutzpaket – an. Weitere Informationen finden Sie auch unter:
www.ic-gruppenreisen.de/reisehinweise.html

Lassen Sie sich zusätzlich gerne von unserer Versicherungsexpertin Frau Kohlhaas beraten.
Tel.: 02642 2009-0
E-Mail: gkohlhaas@ic-gruppenreisen.de

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