Vogelwelt Nordost-Indiens

Indien - Kaziranga, Nameri & Eaglenest-Reservat | 17 Tage Naturreise

Was den Reichtum an Fauna und Flora anbetrifft, so können sich nur wenige Regionen in Asien mit dem nordöstlichen Teil Indiens messen: Hier stoßen die Ökozonen von Himalaya und Tibet-Plateau, von indischer Halbinsel sowie vom burmesischen Bergland aufeinander; auf weniger als 100 km Luftlinie erfolgt der Anstieg aus dem Brahmaputra-Tal mit etwa 150 Meter Meereshöhe bis auf über 5.000 Meter. Nicht allein die unterschiedlichen Höhenstufen, sondern auch auf kurzem Raum wechselnde Niederschlags- und Bodenverhältnisse bringen verschiedenste natürliche Lebensräume hervor, die z.T. noch gut erhalten sind – zunehmendem Nutzungs- und Erschließungsdruck zum Trotz.

Reiseprogramm

Vogelwelt Nordost-Indiens

Indien - Kaziranga, Nameri & Eaglenest-Reservat | 17 Tage Naturreise

Was den Reichtum an Fauna und Flora anbetrifft, so können sich nur wenige Regionen in Asien mit dem nordöstlichen Teil Indiens messen: Hier stoßen die Ökozonen von Himalaya und Tibet-Plateau, von indischer Halbinsel sowie vom burmesischen Bergland aufeinander; auf weniger als 100 km Luftlinie erfolgt der Anstieg aus dem Brahmaputra-Tal mit etwa 150 Meter Meereshöhe bis auf über 5.000 Meter. Nicht allein die unterschiedlichen Höhenstufen, sondern auch auf kurzem Raum wechselnde Niederschlags- und Bodenverhältnisse bringen verschiedenste natürliche Lebensräume hervor, die z.T. noch gut erhalten sind – zunehmendem Nutzungs- und Erschließungsdruck zum Trotz.

Der indische Bundesstaat Assam mit dem Tiefland (Terai) des Brahmaputra lässt sich wieder problemlos bereisen und ist seit langem als Reiseziel für natur- und vogelkundlich Interessierte bekannt – vor allem durch die weltweit größte Population an Panzernashörnern im Kaziranga-Park. Hingegen ist Arunachal Pradesh erst seit etwa zehn Jahren überhaupt für ausländische Besucher zugänglich, und die touristische Erschließung hat erst begonnen. Im Unterschied zu Assam, wo schützenswerte Naturräume vor allem durch staatliche Schutzgebiete (Nationalparks, Reservate) erhalten werden, findet man in Arunachal Pradesh nennenswerte Schutzzonen, die von der örtlichen Bevölkerung und deren Organen (Gemeindeverwaltungen, traditionelle Strukturen) verwaltet werden – nicht zuletzt mit dem Ziel, die Bevölkerung vor Ort auch vom Naturtourismus profitieren zu lassen. Auch das sogenannte Eaglenest-Reservat, wo wir einen Großteil der Reisezeit zubringen, zählt zu dieser Kategorie von Schutzgebieten.

Das Artenspektrum, das uns bei dieser Reise erwartet, umfasst an Säugern u.a. Panzernashorn, Indische Elefanten, zwei Büffelarten (Gaur und Wilder Wasserbüffel), den endemischen Sumpfhirsch (Barasingha), Kappenlangur, Brillenotter sowie (mit viel Glück) Tiger, Leopard und den Kleinen bzw. Roten Pandabären; über 350 Vogelarten können bei günstigen Verhältnissen beobachtet werden, darunter „Juwelen“ wie zwei Tragopanarten, Himalaya-Glanzfasan, Blutfasan, Haldenhuhn, die sehr selten gewordene Weißflügelente, Doppel- und Nepalhornvogel, Rosentrogon, verschiedene Eis- und Bartvogelarten, Bengalentrappe, Ibisschnabel, Rifftriel, Sandbrachschwalbe, Malaienadler, Graukopf- und Bindenseeadler, Scheckenweihe, Orientbaumfalke, Elsterfälkchen, Assam-Marabu, Elfenblauvogel, verschiedene Mennigvogelarten, Erddrossel, Grandala, Gold- und Blauschwanz, Schmuckkleiber, Sultansmeise, eine Vielzahl an Häherlingen und Drosslingen (darunter der erst vor wenigen Jahren entdeckte endemische Bugun-Häherling), bis zu 5 Arten Papageienschnäbel, Feuerschwänzchen (Fire-tailed Myzornis) sowie an die 15 Finken- bzw. Gimpelarten (u.a. Goldnacken- und Scharlachgimpel).

1. Tag (Sa., 30.03.2019):

Flug von Frankfurt nach Delhi

Am Mittag Treffen mit unserem Reiseleiter Dr. Klaus-Dieter Feige am Flughafen Frankfurt. Gemeinsamer Flug mit Lufthansa von Frankfurt nach Delhi.

Übernachtung in einem Flughafenhotel in Delhi.

2. Tag (So., 31.03.2019):

Inlandsflug nach Guwahati, Fahrt in den Kaziranga Nationalpark

Frühmorgens (ca. 01:30 Uhr) Ankunft in Delhi und Transfer zum Hotel. Kurze Nachtruhe. Nach dem Frühstück Rücktransfer zum Flughafen und Weiterflug nach Guwahati. Hier werden wir von unserem heimischen ornithologischen Guide in Empfang genommen. Mit dem Geländewagen Fahrt von Guwahati zum Kaziranga Nationalpark im Brahmaputra-Tal. (F, A)

Zwei Übernachtungen in Jhupuri Ghar.

3. Tag (Mo., 01.04.2019):

Ganztages-Exkursion im Kaziranga Nationalpark

Wir verbringen unseren Tag im Kaziranga Nationalpark. “Star” des Kaziranga ist das Panzernashorn, und auch der nur sehr begrenzt vorkommende Barasinghahirsch sowie der Indische Wasserbüffel zählen zu den Spezialitäten des Parks. Nur selten kommen in dem mit dichter Vegetation (Hochgras bzw. immergrünem Wald) bestandenen Kaziranga Großkatzen wie Tiger oder Leopard zum Anblick, doch immerhin besteht eine Chance. Die Vogelwelt umfasst u.a. Graukopf- und Bindenseeadler, Scheckenweihe, die sehr selten gewordene Bengalentrappe, Wasserfasan, Frühlingspapageichen, Blauschwanz- und Blaubartspint sowie Flaggenschwanzdrongo und eventuell noch anwesende Rubinkehlchen. (F, M, A)

4. Tag (Di., 02.04.2019):

Kaziranga Nationalpark – Nameri Nationalpark

Am Morgen Jeep-Safari im Nationalpark zur Vogelbeobachtung und Wildtier-Sichtung. Nach dem Mittagsessen Fahrt von Kaziranga zum Nameri Nationalpark am Jia Bhareli, einem Nebenfluss des Brahmaputra (unterwegs u.a. Assam-Marabu). Im Nationalpark unternehmen wir eine erste Abendexkursion um die Lodge mit Chancen auf Falkenkauz, Langschwanz- und Savannennachtschwalbe. (F, M, A)

Zwei Übernachtungen in einer Lodge im Nameri Nationalpark.

5. Tag (Mi., 03.04.2019):

Vogelbeobachtung im Nameri Nationalpark

Während Fußwanderungen und einer Bootstour entlang des Flusses im Nameri Nationalpark erwarten wir unter anderem Weißflügelente, mit Glück Orientbaumfalke und Elsterfälkchen, Ibisschnabel, Rifftriel, Sandbrachschwalbe, Furchen- und Doppelhornvogel, Blaubartspint, Elfenblauvogel, Sultansmeise. Auch Elefant und Gaur kommen im Gebiet vor. (F, M, A)

6. Tag (Do., 04.04.2019):

Fahrt von Nameri in die Bergwelt von Arunachal Pradesh

Nach dem Frühstück Aufbruch von Nameri in die Berge von Arunachal Pradesh (Mandala Ridge, mit Höhen bis gut 3.000 m). Während der Fahrt legen wir mehrere Beobachtungsstopps ein, u.a. mit Möglichkeit auf Besrasperber, Flusswasseramsel, Wasserrötel, verschiedene Timalien und Laubsänger. Nach Ankunft in der Mandala Birding Lodge unternehmen wir am späteren Nachmittag erste Exkursionen in der Umgebung. (F, M, A)

Zwei Übernachtungen in der Mandala Birding Lodge.

7. Tag (Fr., 05.04.2019):

Vogelbeobachtung bei Mandala Ridge

Ganztagesexkursion Mandala Ridge bis auf knapp 3.500 m Höhe in der Nadelwald-/ Rhododendronzone. An Vogelarten ist u.a. auf Weißhalsdrossel, Gelbschnabelkitta, Blanford- und Graukopfgimpel sowie Goldschwanz zu achten – und nicht zuletzt auf das nahezu legendäre Feuerschwänzchen. Die Chancen, einen Roten Panda zu sehen, sind hier mit am größten, die Erfolgsaussichten aber dennoch begrenzt. (F, M, A)

8. Tag (Sa., 06.04.2019):

Fahrt über den Sela-Pass nach Dirang

Frühmorgens Aufbruch zum Sela-Pass auf 4.200 m Höhe. Exkursionen an und oberhalb der Baumgrenze, wo wir besonders auf Glanz- und Blutfasan, Haldenhuhn, Schneetaube, Feuerschwanznektarvogel, Rotstirngimpel und die unwirklich blau gefärbte Grandala hoffen. (F, M, A)

Übernachtung in einer Lodge in Dirang.

9. Tag (So., 07.04.2019):

Fahrt in das Eaglenest-Reservat

Morgens reisen wir weiter bis zum Lama Camp, dem auf ca. 1.950 m Höhe gelegenen „Hauptlager“ im Eaglenest-Reservat. Exkursionen auf der Suche u.a. nach dem endemischen Bugun-Häherling, nach Cutia, Feuerschwänzchen, Blauschwanz, Goldnackengimpel, verschiedenen Timalien und Papageischnäbeln sowie – mit extrem viel Glück – den sehr heimlichen Temminck- und Blyth-Tragopanen. (F, M, A)

Drei Übernachtungen im Lama Camp.

10./11. Tag (Mo./Di., 08./09.04.2019):

Ausführliche Exkursionen im Eaglenest-Reservat

Die hohe Vielfalt von über 300 verschiedenen Vogelarten wird uns über beide Tage hinweg intensiv beschäftigen, wir bewegen uns in unterschiedlichen Vegetationsstufen (Laubwald, Bambus, Rhododendron, Nadelwald) zwischen ca. 1.700 und 3.200 m Höhe. (F, M, A)

12. Tag (Mi., 10.04.2019):

Fahrt vom Lama Camp nach Bompu

Vom Lama Camp aus brechen wir heute zu unserem letzten hochinteressanten Beobachtungsgebiet in der Bergwelt von Arunachal Pradesh auf. Nach Ankunft erste Vogelbeobachtung im Bompu Camp. (F, M, A)

Drei Übernachtungen im Bompu Camp.

13./14. Tag (Do./Fr., 11./12.04.2019):

Ausführliche Exkursionen im Bompu Nationalpark

Zwei Tage Vogelbeobachtung im Bompu Nationalpark, wo wir uns in Höhenlagen zwischen ca. 700 und 1.500 m bewegen und u.a. nach Rostbauchadler, Nepalhornvogel, Rotkopftrogon, Orangebauchblattvogel, Langschwanzbreitrachen, Strichelspinnenjäger, Blutpirol, Silberohr-Sonnenvogel und Sultansmeise Ausschau halten. (F, M, A)

15. Tag (Sa., 13.04.2019):

Fahrt vom Bompu Camp nach Nameri

Am Morgen letzte Vogelbeobachtungen in Bompu und anschließend Rückfahrt nach Nameri mit verschiedenen Stopps unterwegs. Ankunft in Nameri am Abend. (F, M, A)

Übernachtung in einer Lodge im Nameri Nationalpark.

16. Tag (So., 14.04.2019):

Fahrt nach Guwahati, Inlandsflug nach Delhi

Nach einer weiteren Exkursion im Nameri Nationalpark reisen wir zurück nach Guwahati. Abends startet unser Rückflug nach Delhi mit Ankunft kurz vor Mitternacht. (F)

17. Tag (Sa., 17.03.2018): Rückflug Delhi – Frankfurt

Ankunft in Frankfurt am Morgen.

Vorbehalt

Änderungen im Programmverlauf (beispielsweise wetterbedingt) behalten wir uns vor.

Unterkünfte

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Was den Reichtum an Fauna und Flora anbetrifft, so können sich nur wenige Regionen in Asien mit dem nordöstlichen Teil Indiens messen: Hier stoßen die Ökozonen von Himalaya und Tibet-Plateau, von indischer Halbinsel sowie vom burmesischen Bergland aufeinander; auf weniger als 100 km Luftlinie erfolgt der Anstieg aus dem Brahmaputra-Tal mit etwa 150 Meter Meereshöhe bis auf über 5.000 Meter. Nicht allein die unterschiedlichen Höhenstufen, sondern auch auf kurzem Raum wechselnde Niederschlags- und Bodenverhältnisse bringen verschiedenste natürliche Lebensräume hervor, die z.T. noch gut erhalten sind – zunehmendem Nutzungs- und Erschließungsdruck zum Trotz.

Reiseleitung

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Was den Reichtum an Fauna und Flora anbetrifft, so können sich nur wenige Regionen in Asien mit dem nordöstlichen Teil Indiens messen: Hier stoßen die Ökozonen von Himalaya und Tibet-Plateau, von indischer Halbinsel sowie vom burmesischen Bergland aufeinander; auf weniger als 100 km Luftlinie erfolgt der Anstieg aus dem Brahmaputra-Tal mit etwa 150 Meter Meereshöhe bis auf über 5.000 Meter. Nicht allein die unterschiedlichen Höhenstufen, sondern auch auf kurzem Raum wechselnde Niederschlags- und Bodenverhältnisse bringen verschiedenste natürliche Lebensräume hervor, die z.T. noch gut erhalten sind – zunehmendem Nutzungs- und Erschließungsdruck zum Trotz.

Herr Dr. Klaus-Dieter Feige

Dr. Klaus-Dieter Feige (* 1950) ist seit mehr als 50 Jahren ornithologisch aktiv. Bis 1990 konzentrierte sich seine vogelkundliche Forschungsarbeit weitgehend auf die Gebiete in der ehemaligen DDR. Neben avifaunistischen Erfassungen in Mecklenburg arbeitete er besonders intensiv an der Biologie und Systematik der Pirole. Dr. Feige veröffentlichte zahlreiche ornithologische aber auch biomathematische Fachpublikationen.

Erst nach der Wiedervereinigung konnte Dr. Feige die gewonnenen Reisemöglichkeiten nutzen, um weltweit die Lebensräume der Oriolidae zu erkunden und zu erleben. Dabei nahmen auch seine außereuropäischen Artenkenntnisse für alle Kontinente beträchtlich zu.

Diese Forschungsreisen brachten ihn so mehrfach nach Asien und natürlich auch Indien. Seine dabei gewonnenen Erfahrungen gab er gern als Reiseleiter und manchmal auch als Reiseorganisator an ornithologische Reisegruppen weiter.

Klaus-Dieter Feige ist ehrenamtlich in der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Mecklenburg Vorpommern (OAMV) tätig und seit 2003 zudem Vorsitzender dieses gemeinnützigen Vereins.

IC-Leistungen

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Was den Reichtum an Fauna und Flora anbetrifft, so können sich nur wenige Regionen in Asien mit dem nordöstlichen Teil Indiens messen: Hier stoßen die Ökozonen von Himalaya und Tibet-Plateau, von indischer Halbinsel sowie vom burmesischen Bergland aufeinander; auf weniger als 100 km Luftlinie erfolgt der Anstieg aus dem Brahmaputra-Tal mit etwa 150 Meter Meereshöhe bis auf über 5.000 Meter. Nicht allein die unterschiedlichen Höhenstufen, sondern auch auf kurzem Raum wechselnde Niederschlags- und Bodenverhältnisse bringen verschiedenste natürliche Lebensräume hervor, die z.T. noch gut erhalten sind – zunehmendem Nutzungs- und Erschließungsdruck zum Trotz.

IC-Inklusivleistungen
  • Flüge ab Frankfurt über Delhi nach Guwahati mit Lufthansa und Jet Airways in der Economy-Class
  • Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren sowie aktuelle Kerosinzuschläge
  • 1 Übernachtung in einem 3-Sterne-Flughafenhotel (Landeskategorie) in Delhi im Doppelzimmer mit Dusche/WC
  • 8 Übernachtungen in Lodges im Doppelzimmer mit Dusche/WC
  • 6 Übernachtungen in Zeltcamps in Arunachal Pradesh
  • Zelte mit Feldbetten und Isomatten sowie jeweils ein Sanitär-, ein Duschzelt sowie ein Zelt für die gemeinsamen Mahlzeiten werden gestellt
  • Vollverpflegung (Frühstück, Lunch, Abendessen) in den Lodges und Zeltcamps, Frühstück im Hotel in Delhi
  • Sämtliche im Reiseprogramm ausgewiesenen Exkursionen sowie Transfers und Transporte in geländegängigen Fahrzeugen
  • Deutsche ornithologische Reiseleitung ab/bis Frankfurt
  • Englischsprachiger heimischer Birding Guide ab/bis Guwahati
  • Sämtliche Eintritts- & Nationalparkgebühren laut Reiseprogramm
  • „Restricted Area“ Genehmigungen
  • 1 x Vogelbeobachtungsliste pro Teilnehmer

Nicht eingeschlossene Leistungen

  • Trinkgelder
  • Sämtliche nicht erwähnten Mahlzeiten und Getränke
  • Gebühren für Foto- und Filmaufnahmen (z.Zt. ca. € 2,60 bis € 13,- im Nameri Nationalpark)
  • Ausgaben persönlicher Art
  • Einreisevisum Indien & Beschaffung (z.Zt. € 150,-)
  • Reiseversicherungen

IC-Reisehinweise

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Indien - Kaziranga, Nameri & Eaglenest-Reservat | 17 Tage Naturreise

Was den Reichtum an Fauna und Flora anbetrifft, so können sich nur wenige Regionen in Asien mit dem nordöstlichen Teil Indiens messen: Hier stoßen die Ökozonen von Himalaya und Tibet-Plateau, von indischer Halbinsel sowie vom burmesischen Bergland aufeinander; auf weniger als 100 km Luftlinie erfolgt der Anstieg aus dem Brahmaputra-Tal mit etwa 150 Meter Meereshöhe bis auf über 5.000 Meter. Nicht allein die unterschiedlichen Höhenstufen, sondern auch auf kurzem Raum wechselnde Niederschlags- und Bodenverhältnisse bringen verschiedenste natürliche Lebensräume hervor, die z.T. noch gut erhalten sind – zunehmendem Nutzungs- und Erschließungsdruck zum Trotz.

Visum

Für die Einreise nach Indien benötigen deutsche Staatsbürger ein Visum sowie einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Ausreisedatum hinaus gültig sein muss.

Die Visumgebühren inklusive Beschaffung über IC-Naturreisen liegen z.Zt. bei € 150,- p.P.

Für andere Staatsbürgerschaften informieren wir Sie in unserem Datenbankinformationssystem unter https://visumcentrale.de

Reisehinweise
  • Zwar ist die Reise in der „trockeneren“ Jahreszeit angesetzt, doch sind bei über 3.000 mm Jahresniederschlag z.T. auch stärkere Regenfälle im ganzen Jahr möglich; ebenso ist in Arunachal Pradesh Schneefall bis hinab auf etwa 2.500 Höhenmeter nicht auszuschließen. Entsprechend hoch ist die Anforderung an eine flexible Reiseplanung. Zusammen mit unserem erfahrenen indischen Partner versuchen wir, ausreichend Reserven im Programm einzuplanen, um bei nur schwer vorhersehbaren Wetterumschwüngen dennoch alle wichtigen Ziele ansteuern zu können.
  • In Assam (Kaziranga und Nameri) sind wir in Hotelzimmern untergebracht. Da in Arunachal Pradesh die touristische Erschließung noch in den Anfängen steckt, sind wir dort, und im Eaglenest-Reservat, auf einfache – aber saubere – Zeltcamps angewiesen. Die Camps bieten jeweils ein Dusch- und ein Sanitärzelt; eigene Schlafsäcke sind mitzubringen. Auch warmes Wasser kommt nur in Kaziranga und Nameri aus der Dusche – ansonsten aus dem Eimer.
  • Gerne senden wir Ihnen eine ausführliche Ausrüstungsliste für diese Reise zu.
Anreisemöglichkeiten zum Flughafen
  • Bahnanreise
    Für Ihre Anreise zum deutschen Abflughafen bieten wir Ihnen ein kostengünstiges Zug-zum-Flug-Ticket der Deutschen Bahn zum INTERCONTACT-Spezialpreis von € 79,- p.P.

    Das Zug-zum-Flug-Ticket ist gültig für Hin- und Rückfahrt in der 2. Klasse ab allen DB-Bahnhöfen (ohne Sitzplatzreservierung). Der Spezialpreis gilt bei Buchung bis 3 Wochen vor Reisebeginn. Die Kosten für ein später gebuchtes Zug-zum-Flug-Ticket betragen € 99,- p.P.

  • Flug-Zubringer
    Gerne vermitteln wir Ihnen individuelle Zubringer-Flüge ab allen größeren Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz bereits ab € 95,- p.P.
Reiseversicherung

Wir bieten Ihnen eine komfortable und preisgünstige Reiseversicherung – von der einfachen Reiserücktrittsversicherung bis zum Vollschutzpaket.

Unsere Versicherungsexpertin Frau Kohlhaas berät Sie gerne.
Tel.: 02642 2009-0
E-Mail: gkohlhaas@ic-gruppenreisen.de

Eingeschränkte Mobilität

Diese Reise ist im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet. Im Zweifel kontaktieren Sie uns wegen Ihrer individuellen Bedürfnisse vor der Buchung.

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