Entdeckertour durch die vielfältigen Ökosysteme an der Südspitze Afrikas

Südafrika – Kleine Karoo & Garten-Route | 18 Tage Naturreise

Die Südküste Südafrikas erhielt wegen ihrer üppigen Fynbos-Vegetation den Namen Garten-Route und unterscheidet sich deutlich von den Trockengebieten entlang der Atlantik-Küste. Die diversen Lebensräume von kargen Felshängen der Kleinen Karoo bis zu üppigen Tropenwäldern am Indischen Ozean sind im Gegensatz zum Westen von Sommerregen geprägt, was große Auswirkungen auch auf die Tierwelt hat. So werden wir neben vielen botanischen Highlights und traumhaften Küstenpanoramen auch zumindest einigen der „Big Five“ begegnen. Diese Tour bietet eine optimale Ergänzung zu unserer zweiwöchigen botanischen Reise ins Namaqualand dar, die im Vorfeld stattfindet.

Reiseprogramm

Entdeckertour durch die vielfältigen Ökosysteme an der Südspitze Afrikas

Südafrika – Kleine Karoo & Garten-Route | 18 Tage Naturreise

Die Südküste Südafrikas erhielt wegen ihrer üppigen Fynbos-Vegetation den Namen Garten-Route und unterscheidet sich deutlich von den Trockengebieten entlang der Atlantik-Küste. Die diversen Lebensräume von kargen Felshängen der Kleinen Karoo bis zu üppigen Tropenwäldern am Indischen Ozean sind im Gegensatz zum Westen von Sommerregen geprägt, was große Auswirkungen auch auf die Tierwelt hat. So werden wir neben vielen botanischen Highlights und traumhaften Küstenpanoramen auch zumindest einigen der „Big Five“ begegnen. Diese Tour bietet eine optimale Ergänzung zu unserer zweiwöchigen botanischen Reise ins Namaqualand dar, die im Vorfeld stattfindet.

1. Tag (Mo., 31.08.2026): Flug Frankfurt – Kapstadt


Am Nachmittag Abflug vom Flughafen Frankfurt in Richtung Südafrika. 

Nachtflug.

2. Tag (Di., 01.09.2026): Kapstadt – Hermanus


Treffen mit unserem Reiseleiter, der bereits in Kapstadt auf Sie wartet, und Aufbruch nach Südosten mit unserem klimatisierten Reisebus. Wir wählen die Küstenstraße in Richtung Bettys Bay, die mit dem Clarence Drive für ihre besonders schönen Panoramablicke bekannt ist. Unsere erste Station ist der Harold Porter National Botanic Garden, in dem wir erste Tuchfühlung mit der küstennahen Fynbos-Vegetation aufnehmen. Diese Region gilt als das botanisch vermutlich artenreichste Ökosystem der Welt! Teils gärtnerisch angelegt, überwiegend aber wild wachsend, erwarten uns unzählige Proteen und Erica-Gewächse mit ihren Frühlingsblüten sowie zahlreiche Zwiebelpflanzen und andere Geophyten.
Am westlichen Ende von Betty’s Bay liegt am Stony Point eine der drei Festlandkolonien des Afrikanischen oder Brillenpinguins. Von einem Holzsteg aus können wir die Tiere aus nächster Nähe betrachten. Dies gilt auch für die ansonsten sehr scheuen Klippschliefer, die hier an Menschen gewöhnt sind. Außerdem sind zahlreiche Seevögel zu beobachten, darunter vier verschiedene Kormoranarten einschließlich der stark bedrohten Küstenscharbe. (A)

Zwei Übernachtungen in Hermanus.

3. Tag (Mi., 02.09.2026): Tagestour Platbos Forest, Grootbos Florilegium & Fernkloof Nature Reserve


Zuerst besuchen wir mit dem Platbos-Forest ein ganz besonderes Ökosystem. Hier finden wir die letzten Überbleibsel eines temperierten afromontanen Tieflandwaldes mit z.T. über 1.000 Jahre alten Gelbholz-Bäumen (Podocarpus falcatus), die dem Holzhunger der Holländer in diesem Reservat entkommen sind. Dieser Restwald ist aber nicht nur botanisch wegen seines außergewöhnlichen Baumbestandes interessant, sondern bietet auch Vogelfreunden einige Besonderheiten: Arten, die hier in den uralten Bäumen ihre letzten Brutstätten weit und breit gefunden haben.
Ganz in der Nähe gelegen bietet das Grootbos Florilegium einen ganz eigenen Blick auf die Pflanzenwelt: Diese einzigartige Galerie präsentiert botanische Illustrationen, die führende Künstler aus der ganzen Welt von Pflanzenschätzen des Grootbos Nature Reserve angefertigt haben.
Vor der Rückkehr zu unserem Hotel steht am nördlichen Stadtrand von Hermanus das Fernkloof Nature Reserve auf dem Programm. Mit etwa 18% aller Pflanzenarten der Kapflora, die hier auf nur 18 km² wachsen, ist dies ein außergewöhnliches botanisches Mannigfaltigkeitszentrum, in dem wir vor allem verschiedenen Formen der Fynbos-Vegetation begegnen. (F)

4. Tag (Do., 03.09.2026): Hermanus – Kap Agulhas – Wilderness


Wir müssen früh los, denn eine längere Tagesetappe führt uns zunächst zum Kap Agulhas, dem südlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents und Namensgeber für den Agulhas NP. Hier treffen der kalte, nährstoffreiche Atlantik und der warme Indische Ozean aufeinander und sorgen für eine äußerst reichhaltige Meeresfauna. Mit etwas Glück können wir Delfine oder sogar Großwale von der Küste aus sehen! Die Walkühe kommen im südafrikanischen Frühjahr hierher, um in den flachen Buchten ihre Jungen zu gebären.
An Land mischen sich unterschiedliche geologische Bedingungen, so dass wir hier auf kleinem Raum ganz unterschiedliche Pflanzengesellschaften finden, z. B. entweder an Kalkstein oder an eisenhaltigen Laterit angepasste Fynbos-Vegetationen und typische Sandveld-Vegetation. Insgesamt kommen hier über 2.000 Pflanzenarten vor, zu denen zahlreiche Standortspezialisten und Endemiten aus vielen Pflanzenfamilien zählen, darunter auch viele Sukkulenten und Halophyten.
Die weitere Strecke in Richtung Wilderness werden wir mehrfach für botanische oder landschaftlich interessante Zwischenstopps unterbrechen. Falls kurz vor Erreichen unserer Unterkunft noch ausreichend Zeit sein sollte, kann optional der Garden Route Botanical Garden besucht werden. (F)

Eine Übernachtung in Wilderness.

5. Tag (Fr., 04.09.2026): Wilderness – Nature’s Valley – Stormsrivier


Wir setzen unsere Fahrt in Richtung Osten fort und wählen dabei die Küstenstraße in der Vorebene der Outeniqua- und Tsitsikamma-Berge. Diese trennen im Norden den trockeneren Bereich der Kleinen Karoo vom feuchteren Süden, der vom Indischen Ozean beeinflusst ist. Speziell die Tsitsikamma-Berge erhalten gleichmäßig übers Jahr verteilt bis zu 1165 mm Niederschlag und haben daher keine ausgeprägte Ruhezeit. Dieser ganzjährig grüne Eindruck hat der Gegend den Beinamen Garten-Route eingebracht. Kleinklimatisch und geologisch bedingt wechseln sich ganz unterschiedliche Habitate ab. Entsprechend sind auf der Fahrt immer wieder kürzere Stopps für die um diese Jahreszeit blühenden Frühjahrsblumen eingeplant. Wenn die Zeit es zulässt und für unseren Bus die Zuwegung befahrbar ist, planen wir auch den Besuch des Goukamma Nature Reserve bei Buffels Bay (die Straßen sind schon mal bei und nach Regen überflutet). Das Reservat liegt auf der Grenze zwischen Sommer- und Winter-Regengebiet nahe der Küste und ist von einem Küstenwald mit mehreren Baumarten bewachsen, in dem inklusive der Küste 220 Vogelarten gezählt wurden.
Tagesziel ist aber das Schutzgebiet Nature‘s Valley. Infolge der höheren Niederschläge münden aus den Bergen kommend viele Flüsse ins Meer. Jede Mündung ist etwas anders, sowohl landschaftlich als auch botanisch, und Nature‘s Valley gehört zu den spektakulärsten, weil hier Fynbos und Urwald direkt aufeinandertreffen. (F)

Zwei Übernachtungen in Stormsrivier.

6. Tag (Sa., 05.09.2026): Tagestour Tsitsikamma & Mündung des Storms Rivier


Am heutigen Tag erkunden wir etwas intensiver den etwa 100 km langen und sehr schmalen Streifen des einzigen afromontanen Küsten-Urwaldes im Kap-Florenreich. Eine Gebirgskette, die sich von Kapstadt aus küstenparallel weit in Richtung Osten zieht und zu der auch die Outeniqua- und Tsitsikamma-Berge zählen, bildet eine Wetterscheide, auf deren Südseite sich speziell in den regenreichen Tsitsikamma-Bergen ein Waldtyp mit großem Seltenheitswert erhalten hat. Der breitblättrige Gelbholz-Baum (Podocarpus latifolia) gehört dabei zu den lebenden Fossilien aus dem Formenkreis der Steineiben. Natürlich gibt es daneben viele weitere Baumarten und hier kommen auch die Vogelfreunde voll auf ihre Kosten. Die von Flussläufen durchbrochene schroffe Landschaft bietet zum Beispiel bei Storms River Mouth atemberaubende Fotomotive. Der vorgelagerte Küstenstreifen ist üppig bewachsen und hält im Frühjahr eine große Menge an Blütenpflanzen parat, darunter auch Sukkulenten und Zwiebelpflanzen. (F)

7. Tag (So., 06.09.2026): Stormsrivier – Addo


Heute haben wir Großes vor, und das betrifft sowohl die Fahrstrecke als auch unser Endziel: Elefanten! Wir fahren in Richtung Gqeberha (früher Port Elizabeth) und steuern dann nach Norden. In den mehr landeinwärts liegenden Baumsavannen des Albany-Bioms gab es früher noch jede Menge Großwild, das allerdings intensiver Bejagung durch frühere Großwild-Jäger zum Opfer gefallen ist. Aber mit dem Addo Elephant Nationalpark wurden Bereiche geschaffen, in denen die „Big Five“ (Elefant, Kaffernbüffel, Nashorn, Löwe und Leopard) wieder angesiedelt wurden und sich unter kontrollierten Bedingungen regenerieren konnten. Mit einer Rundfahrt werden wir uns einen ersten Eindruck und erste Begegnungen mit den beeindruckenden Kolossen verschaffen. (F, A)

Zwei Übernachtungen bei Addo.

8. Tag (Mo., 07.09.2026): Morgendliche Safari & Wanderungen im Addo Elephant Nationalpark


Gemäß dem Motto ‘der frühe Vogel fängt den Wurm’ brechen wir heute sehr bald auf, um von einem offenen Safari-Jeep aus hautnah an die Wildtiere im Addo Elephant Park heranzukommen, die nach Sonnenaufgang besonders aktiv unterwegs sind. Wenn es die äußeren Bedingungen zulassen, besteht nachmittags die Möglichkeit, den anspruchsvollen Cycad-Trail in Angriff zu nehmen. Die nur 2,4 km lange Strecke hat ein sehr steiles Streckenprofil und heizt sich nachmittags oft stark auf. Sie führt uns aber zum natürlichen Standort einer weiteren seltenen Palmfarn-Art der in Afrika endemischen Gattung Encephalartos. Diejenigen, die es weniger anstrengend bevorzugen, können den Nachmittag entspannt in der auf einem Hügel liegenden Hotelanlage verbringen und die fantastischen Fernblicke in die Savanne oder auch den Pool genießen. (F, A)

9. Tag (Di., 08.09.2026): Addo – Valley of Desolation – Graaff-Reinet


Der heutige Tag ist ganz dem Kennenlernen eines einzigartigen Ökosystems in Südafrika gewidmet, dem Albany-Endemismus-Zentrum. Die Einzugsgebiete mehrerer großer Flüsse im Nord-Osten von Gqeberha bilden ein abgeschlossenes System. Angesichts der unterschiedlichen geologischen Einflüsse zerfällt das Gebiet in mehrere eigenständige Untersektionen und Lebensräume, darunter Wälder, Dickichte, Savannen, Fynbos und Karoo. In diesem Vegetationstyp mit etwa 2.000 Pflanzenarten gibt es speziell unter den Sukkulenten bei den Asclepidiaceen, den Crassulaceen, Mesembs und den Liliaceen sehr viele endemische Arten, manche Euphorbiaceen sind sogar landschaftsprägend.
Nachdem wir den östlichsten Punkt unserer Reise erreicht haben und ab jetzt die trockeneren Gebiete weiter westlich ansteuern, schlagen wir mit mehreren Zwischenstopps einen Bogen weit ins Binnenland nach Graaff-Reinet. Tagessziel ist das Valley of Desolation. Dort hoffen wir in einer bizarren Landschaft im felsigen Gelände auch viele endemische Sukkulenten und Zwiebelpflanzen zu finden. (F)

Eine Übernachtung in Graaff-Reinet.

10. Tag (Mi., 09.09.2026): Graaff-Reinet – Kleine Karoo – Oudtshoorn


Unsere Tour führt uns nun in den Übergangsbereich zwischen der Sommer- und Winter-Regenregion. Hier ist die Kleine Karoo mit Ihrem trockenen Klima ein weiteres bedeutsames Endemismus-Zentrum Südafrikas. Auf dem Weg nach Oudtshoorn werden wir aber auch die Renosterveld-Vegetation, eine eigene Unterabteilung der Kapflora, kennenlernen. Sie gedeiht in milderem Klima auf fruchtbaren Böden und ist durch intensive landwirtschaftliche Nutzung – u. a. Weinbau – an vielen Stellen zurückgedrängt worden. Auf dem Weg nach Oudtshoorn werden wir bei zahlreichen spontanen Stopps das sich immer wieder ändernde Pflanzenspektrum näher kennenlernen. (F)

Zwei Übernachtungen in Oudtshoorn.

11. Tag (Do., 10.09.2026): Tagestour Cango Caves, Swartberg-Pass, Prince Albert & Meiringspoort Wasserfall


Die Kleine Karoo ist reich an Lebensräumen, in den Bergen völlig anderen als in den Niederungen, doch zuerst einmal schauen wir sie uns von innen an. Die Cango Caves sind ein spektakuläres Höhlensystem mit mehreren großen Hallen und zahlreichen Tropfstein-Wänden. Es handelt sich um das größte Höhlensystem in Südafrika. Wieder zurück am Tageslicht geht es über den Swartberg-Pass nach Norden in die Berge. Der Pass zählt nicht nur zu den schönsten Bergpässen Südafrikas, sondern trennt auch die Kleine - von der Großen Karoo. Daher erwarten uns auf der Nordseite ganz andere Pflanzen als zuvor südlich des Gebirgskamms. Wir erreichen Prince Albert, einen beschaulichen Ort, der typisch für die Große Karoo ist. Danach geht es mit zahlreichen interessanten Botanisierstopps über die Meiringspoort Schlucht und den Wasserfall Waterfal Drif zurück zum Hotel. (F)

12. Tag (Fr., 11.09.2026): Oudtshoorn – Straußenfarm – Calitzdorp – Sheilam Cactus Farm – Robertson – Worcester


Die Region der Kleinen Karoo hat in früherer Zeit die ganze Welt mit Straußenfedern beliefert, man denke nur an das Zeitalter der Federboas in Paris. Auch heute noch werden Strauße ihrer Federn wegen, aber auch als Fleischlieferanten in Farmen gezüchtet. Wir verschaffen uns auf einer solchen Farm einen kleinen Eindruck. Dann aber geht es schnell weiter westwärts durch verschiedene Ökosysteme u.a. mit höherem Strauchbewuchs in Richtung Calitzdorp. Ob wir auf dieser Strecke auch eines der kleinen, privaten Schutzgebiete besuchen können, wird sich erst kurzfristig entscheiden, aber davon unabhängig werden wir zahlreiche Stopps zum Botanisieren einlegen.
Am Nachmittag statten wir der Sheilam Cactus Farm (bei Robertson) einen Besuch ab. Anders als der Name es vermuten lässt, ist hier auch ein äußerst umfangreiches Sortiment einheimischer Sukkulenten und Palmfarne zu besichtigen, sowohl in einer Freilandanlage als auch in Gewächshäusern. Darunter wird sich eventuell die eine oder andere kleinbleibende Art finden, die wir auf unserer bisherigen Tour im Feld übersehen haben … Am Abend erreichen wir unsere nächste Unterkunft auf der Wederom Guest Farm und genießen ein gemeinsames Abendessen. (F)

Zwei Übernachtungen bei Worcester.

13. Tag (Sa., 12.09.2026): Tagesausflug Freiland-Sukkulentengarten von Worcester


Der größte Freiland-Sukkulentengarten südlich des Äquators, der Karoo Desert National Botanical Garden, ist uns allein einen ganzen Tagesausflug wert: Ein kleiner Teil ist gärtnerisch angelegt und präsentiert verschiedene typische Vertreter von Ökosystemen aus den mehr westlichen Landesteilen. Aber vier naturbelassene kürzere oder längere Wanderwege führen uns durch eine einzigartige Vegetation mit vielen endemischen Arten der letzten Reste der Robertson Karoo im Einzugsbereich der Kleinen Karoo. Das vom Botanischen Garten Kapstadt verwaltete Gelände gibt einen Einblick in die Ökologie der Sommerregen-Region, die sich vom Rest unserer Reise deutlich unterscheidet. Drei verschiedene Schildkröten-Arten leben hier, darunter die größte des Landes. (F)

14. Tag (So., 13.09.2026): Worcester – Du Toitskloof-Pass – Jan Marais NR – Kapstadt


Heute heißt es, von den Proteen und Eriken der östlichen Fynbos-Vegetation Abschied nehmen. Wir überqueren den Du Toitskloof-Pass und fahren dann mit mehreren Fotostopps die Hänge der Wemmershoek-Berge hinab. Mit kleinem Abstecher zum Jan Marais Nature Reserve mitten in Stellenbosch und einer weitgehend kontrollierten, aber vielfältigen Pflanzenwelt geht es weiter nach Kapstadt, wo auf dem Weg zum Hotel hoffentlich noch Zeit für einen Halt am Signal Hill bleibt. (F)

Drei Übernachtungen in Kapstadt.

15. Tag (Mo., 14.09.2026): Fahrt auf den Tafelberg & Besuch des Kirstenbosch Botanical Garden


Am heutigen Vormittag steht zunächst eine Fahrt mit der Seilbahn auf den Tafelberg, dem Wahrzeichen Kapstadts, auf dem Programm. Neben dem einzigartigen Panoramablick und beeindruckenden Landschaftsformationen erwartet uns auf dem Hochplateau eine sehr spezielle, teils bizarre Vegetation, die zwischen den Ritzen und Spalten großer Standsteinplatten gedeiht. Einige Arten kommen nur auf diesem Plateau vor.
Anschließend Besuch des Kirstenbosch Botanical Gardens, der 1913 von dem Botaniker Henry Pearson gegründet wurde. Der Garten erstreckt sich an den Osthängen des Tafelbergs und bietet aufgrund der unterschiedlichen Höhenlagen Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzen des südlichen Afrika. Auf dem rund 530 ha großen Gelände gedeihen mehr als 6.000 Pflanzenarten! Ein großes Wegenetz ermöglicht herrliche Wanderungen durch die kapländische Fynbos-Vegetation, mit der wir heute intensive Tuchfühlung aufnehmen. Seit einigen Jahren schützt ein gläsernes Schauhaus zahlreiche Sukkulenten aus den Trockengebieten Afrikas, vor allem der Karoo, nicht vor Kälte, sondern vor dem feuchten Klima Kapstadts. (F)

16. Tag (Di., 15.09.2026): Tagesausflug auf die Kap-Halbinsel


Unseren letzten Exkursionstag widmen wir ganz der knapp 40 km langen, zwischen Atlantik und Indischem Ozean gelegenen Kap-Halbinsel, die sich südwestlich des Tafelbergs bis zum Kap der Guten Hoffnung und zum Cape Point erstreckt. In der Mitte verläuft - zum Kap hin abfallend - eine Bergkette, gesäumt von traumhaft schönen Buchten, herrlichen Sandstränden und kleinen, idyllischen Fischerorten. Die Berghänge der Kap-Halbinsel sind nahezu vollständig von Fynbos-Vegetation bedeckt. Diese immergrüne Pflanzenpracht ist überaus artenreich und besteht aus Blütenpflanzen und Hartlaubgewächsen, vorwiegend der Gattungen Protea und Erica. Allein über 100 Protea-Arten gedeihen in der Fynbos-Vegetationszone. Einige Arten sind kleine Bodendecker, andere können Baumgröße erreichen. Die bekannteste Vertreterin der Protea-Gruppe ist die großblütige Königsprotea (Protea cynaroides), das Nationalsymbol Südafrikas. Ihre Blüten erreichen oft einen Durchmesser von über 20 cm. Wir unternehmen einen ausgiebigen Spaziergang durch dieses artenreiche Naturreservat.
Am späten Nachmittag Besuch der V&A Waterfront mit ihrer charakteristischen lebendigen Atmosphäre und vielen netten, gemütlichen Cafés. Dann lassen wir diese eindrucksvolle Reise bei einem Abendessen am stimmungsvollen Marco’s African Place ausklingen. (F, A)

17. Tag (Mi., 16.09.2026): Stadtführung Kapstadt & Rückflug


Am heutigen Vormittag verbleibt Zeit für einen kurzen Besuch des Company’s Garden, dem ehemaligen „Gemüsegarten“ aus der Gründerzeit, und der St. Georgs Kathedrale, in der Desmond Tutu zum ersten schwarzen Erzbischof Südafrikas ernannt wurde. Anschließend Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland. (F)

Nachtflug.

18. Tag (Do.,17.09.2026): Ankunft in Deutschland


Ankunft in Frankfurt am Vormittag und Ende einer beeindruckenden Reise. Individuelle Heimreise.

Vorbehalt


Änderungen im Programmverlauf (beispielsweise wetterbedingt) behalten wir uns vor.

Reiseverlängerung


  • Im Vorfeld dieser Tour findet eine 16-tätige Reise ins Namaqualand statt. Sie können beide Reisen kombiniert buchen. Sprechen Sie uns gerne direkt an.
  • Sie möchten individuell einige Tage in Kapstadt verlängern? Sprechen Sie uns gerne an.

Unterkünfte

Entdeckertour durch die vielfältigen Ökosysteme an der Südspitze Afrikas

Südafrika – Kleine Karoo & Garten-Route | 18 Tage Naturreise

Die Südküste Südafrikas erhielt wegen ihrer üppigen Fynbos-Vegetation den Namen Garten-Route und unterscheidet sich deutlich von den Trockengebieten entlang der Atlantik-Küste. Die diversen Lebensräume von kargen Felshängen der Kleinen Karoo bis zu üppigen Tropenwäldern am Indischen Ozean sind im Gegensatz zum Westen von Sommerregen geprägt, was große Auswirkungen auch auf die Tierwelt hat. So werden wir neben vielen botanischen Highlights und traumhaften Küstenpanoramen auch zumindest einigen der „Big Five“ begegnen. Diese Tour bietet eine optimale Ergänzung zu unserer zweiwöchigen botanischen Reise ins Namaqualand dar, die im Vorfeld stattfindet.

Reiseleitung

Entdeckertour durch die vielfältigen Ökosysteme an der Südspitze Afrikas

Südafrika – Kleine Karoo & Garten-Route | 18 Tage Naturreise

Die Südküste Südafrikas erhielt wegen ihrer üppigen Fynbos-Vegetation den Namen Garten-Route und unterscheidet sich deutlich von den Trockengebieten entlang der Atlantik-Küste. Die diversen Lebensräume von kargen Felshängen der Kleinen Karoo bis zu üppigen Tropenwäldern am Indischen Ozean sind im Gegensatz zum Westen von Sommerregen geprägt, was große Auswirkungen auch auf die Tierwelt hat. So werden wir neben vielen botanischen Highlights und traumhaften Küstenpanoramen auch zumindest einigen der „Big Five“ begegnen. Diese Tour bietet eine optimale Ergänzung zu unserer zweiwöchigen botanischen Reise ins Namaqualand dar, die im Vorfeld stattfindet.

Reiseleitung


Herr Dipl. Biologe Elmar Mai

Schon während seines Studiums entwickelte Diplom-Biologe Elmar Mai eine frühe Begeisterung für den Naturschutzgedanken, der ihn bereits 1984 zum Fernsehen brachte. Einem breiteren Fernsehpublikum ist Elmar Mai durch seine regelmäßigen Live-Auftritte im ZDF-Magazin „Volle Kanne - Service täglich“ bekannt, wo er seit 1999 fachliche Tipps für ein erfolgreiches Gärtnern gibt. Unter dem Motto „Natur verstehen und neu erleben!“ vermittelt er auf zahlreichen Events in ganz Deutschland (IGS, BUGA, DBG) mitunter komplexe wissenschaftliche Fakten allgemeinverständlich. Seine privat-wissenschaftliche Leidenschaft gilt der Erforschung der ökologischen Systeme der Dominikanischen Republik, die er in einem umfangreichen Naturreiseführer veröffentlichte (NTV-Verlag, 2011). Seit vielen Jahren ist Elmar Mai Reiseleiter für pflanzenkundliche Exkursionen im In- und Ausland.

IC-Leistungen

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Südafrika – Kleine Karoo & Garten-Route | 18 Tage Naturreise

Die Südküste Südafrikas erhielt wegen ihrer üppigen Fynbos-Vegetation den Namen Garten-Route und unterscheidet sich deutlich von den Trockengebieten entlang der Atlantik-Küste. Die diversen Lebensräume von kargen Felshängen der Kleinen Karoo bis zu üppigen Tropenwäldern am Indischen Ozean sind im Gegensatz zum Westen von Sommerregen geprägt, was große Auswirkungen auch auf die Tierwelt hat. So werden wir neben vielen botanischen Highlights und traumhaften Küstenpanoramen auch zumindest einigen der „Big Five“ begegnen. Diese Tour bietet eine optimale Ergänzung zu unserer zweiwöchigen botanischen Reise ins Namaqualand dar, die im Vorfeld stattfindet.

IC-Inklusivleistungen


  • Flug von Frankfurt über Doha nach Kapstadt und zurück mit Qatar Airways in der Economy-Class
  • Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren sowie aktuelle Kerosinzuschläge
  • 15 Übernachtungen in 3- bis 4-Sterne-Hotels / Lodges (Landeskategorie) im Doppelzimmer mit Dusche/WC
  • Täglich Frühstück (meist in Buffetform)
  • 4 x Abendessen
  • Sämtliche im Reiseprogramm ausgewiesenen Exkursionen im klimatisierten Kleinbus
  • Deutsche botanische Reiseleitung
  • Qualifizierte heimische deutschsprachige Reisebegleitung
  • Stadtrundfahrt in Kapstadt
  • 1 x Wildtierbeobachtungsfahrt im Addo Elephant NP im Reisebus
  • 1 x morgendliche Wildtierbeobachtungsfahrt im Addo Elephant NP in offenen Safari-Fahrzeugen
  • Sämtliche im Programm ausgewiesene botanischen und zoologischen Exkursionen
    • Harold Porter National Botanic Garden
    • Stony Point Pinguinkolonie
    • Platbos-Forest
    • Grootbos Florilegium
    • Cape Agulhas und Agulhas NP
    • Schutzgebiet Nature‘s Valley
    • Tsitsikamma NP
    • Storms River Mouth
    • Addo Elephant Park inkl. morgendlicher Safarifahrt im Jeep
    • Valley of Desolation
    • Cango Caves
    • Meiringspoort Schlucht und Wasserfall Waterfal Drif
    • Straußenfarm
    • Sheilam Cactus Farm
    • Karoo Desert National Botanical Garden
    • Jan Marais Nature Reserve
    • Table Mountain National Park
    • Kirstenbosch National Botanical Garden
    • Kaphalbinsel mit Besuch von Cape Point
  • Eintrittsgelder & Nationalparkgebühren lt. Reiseprogramm
  • Reiseinformationsmaterial pro Teilnehmer

Nicht eingeschlossene Leistungen:

  • Trinkgelder
  • Sämtliche nicht erwähnten Mahlzeiten und Getränke
  • Ausgaben persönlicher Art
  • Reiseversicherungen

IC-Reisehinweise

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Südafrika – Kleine Karoo & Garten-Route | 18 Tage Naturreise

Die Südküste Südafrikas erhielt wegen ihrer üppigen Fynbos-Vegetation den Namen Garten-Route und unterscheidet sich deutlich von den Trockengebieten entlang der Atlantik-Küste. Die diversen Lebensräume von kargen Felshängen der Kleinen Karoo bis zu üppigen Tropenwäldern am Indischen Ozean sind im Gegensatz zum Westen von Sommerregen geprägt, was große Auswirkungen auch auf die Tierwelt hat. So werden wir neben vielen botanischen Highlights und traumhaften Küstenpanoramen auch zumindest einigen der „Big Five“ begegnen. Diese Tour bietet eine optimale Ergänzung zu unserer zweiwöchigen botanischen Reise ins Namaqualand dar, die im Vorfeld stattfindet.

Einreisebestimmungen


Für die Einreise nach Südafrika benötigen deutsche Staatsangehörige kein Visum. Eine Aufenthaltsgenehmigung wird für touristische Zwecke bei der Einreise erteilt. Der Reisepass muss über die Ausreise hinaus noch 30 Tage gültig sein und über zwei freie Seiten verfügen.

Für andere Staatsbürgerschaften informieren wir Sie in unserem Datenbank-informationssystem unter https://visumcentrale.de.

Reisehinweise


  • Für die leichten Wanderungen empfehlen wir unbedingt festes Schuhwerk.
  • Falls die Wetterbedingungen eine Fahrt auf den Tafelberg an Tag 15 nicht zulassen, werden wir bereits vormittags zum Botanischen Garten Kirstenbosch aufbrechen.
  • Diese Reise ist für gehbehinderte Personen im Allgemeinen nicht geeignet. Im Zweifel kontaktieren Sie uns wegen Ihrer individuellen Bedürfnisse vor der Buchung.
Anreisemöglichkeiten zum Flughafen


  • Bahnanreise
    Für Ihre Anreise zum Flughafen bieten wir Ihnen ein Rail&Fly-Ticket der Deutschen Bahn für € 95,- p.P. gültig für Hin- und Rückfahrt in der 2. Klasse ab allen DB-Bahnhöfen (ohne Sitzplatzreservierung).

  • Flug-Zubringer
    Gerne vermitteln wir Ihnen individuelle Zubringer-Flüge ab allen größeren Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz bereits ab € 120,- p.P.
Reiseversicherung


Wir bieten Ihnen eine komfortable und preisgünstige Reiseversicherung – von der einfachen Reiserücktritts-Versicherung bis zum Vollschutzpaket – an.

Weitere Informationen finden Sie auch unter:
www.ic-naturreisen.de/reisehinweise.html

Lassen Sie sich zusätzlich gerne von uns persönlich beraten.
Tel.: 02642 2009-0
E-Mail: info@ic-naturreisen.de

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